Heute, am 18. Mai 2026, versammelten sich am Weßlinger See acht mutige Taucher des Polizeitauchsportvereins Starnberg (PTSV) für eine ganz besondere Aktion. Unterstützt von der Freiwilligen Feuerwehr Weßling und dem Bürgermeister Michael Sturm, ging es darum, Müll und Schrott aus dem beliebten Badesee zu entfernen. Der Weßlinger See, ein beliebtes Ziel für Badegäste, musste für die bevorstehende Badesaison auf Vordermann gebracht werden.

Die Taucher waren in drei Teams aufgeteilt und hatten sich mutig in das kalte Wasser mit Temperaturen um die 15 Grad begeben. Nach zwei Stunden unter Wasser – tief bis zu neun Meter – wurden sie für ihre Mühen mit einer Fülle an gefundenen Gegenständen belohnt. Mehrere Säcke voller Scherben, Flaschen und Plastikmüll waren schnell gefüllt. Aber das war noch nicht alles: Unter den kuriosen Funden befanden sich auch ein leeres Magazin eines Maschinengewehrs, eine Badewanne und sogar eine Metalltür, die als zu schwer für diese Aktion eingeschätzt wurden und eventuell im Herbst entfernt werden sollen.

Ein Ehrenamtlicher Einsatz

Die Aktion war nicht nur ein einfacher Reinigungsauftrag, sondern ein wahrhaft ehrenamtlicher Einsatz, der seit 2001, wenn auch nicht regelmäßig, durchgeführt wird. Marius Engel, der neue Kommandant der Weßlinger Feuerwehr, war ebenfalls vor Ort und stellte mit seinen zwei Bootsführern ein Boot zur Verfügung, um die Taucher zu unterstützen. Es war eine Gemeinschaftsaktion, die viele helfende Hände benötigte – nicht nur unter Wasser, sondern auch an Land, wo sechs Helfer aktiv waren.

Einige der Taucher waren weniger erfahren und nutzten den Weßlinger See als Übungsterrain. Das stellte sich als kluge Idee heraus, denn die Sichtverhältnisse im See können sich schnell ändern – ein Abenteuer für sich! Während der Tauchgänge wurden nicht nur Müll, sondern auch Hechte und ein großer Waller entdeckt. Dr. Elof Frank lobte die Klarheit des Wassers, und Tauchlehrer Stefan Koschke bestätigte, dass der See bereit für die Badesaison ist. Das klingt doch vielversprechend!

Dank und Zusammenkunft

Die Fütterer, Schatzmeisterin des Vereins, bemerkte einen erfreulichen Trend: Weniger Scherben und Flaschen, aber dafür mehr Plastikmüll. Bürgermeister Sturm zeigte sich dankbar für den großartigen Einsatz und lud alle Helfer nach der Aktion zu einem gemeinsamen Abendessen ins „Ciao Mausi“ am Bahnhof ein. Als Dankeschön gab es Gutscheine vom Kiosk am See. Ein schöner Abschluss für einen langen Tag, der den Weßlinger See ein Stück sauberer gemacht hat.

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Insgesamt ist es immer wieder beeindruckend zu sehen, wie sich die Gemeinschaft für den Erhalt ihrer natürlichen Ressourcen einsetzt. Aktionen wie diese sind nicht nur wichtig für die Umwelt, sondern auch für das Zusammengehörigkeitsgefühl – ein echter Gewinn für alle Beteiligten.