In Straubing hat sich ein großer Wandel angekündigt. Nach fast 200 Jahren hat sich die Familie Hoppenthaler entschieden, ihr Hygiene-Unternehmen Zech zu verkaufen. Das traditionsreiche Unternehmen, das 1829 als Seifensiederei gegründet wurde, wird nun von Igefa übernommen. Unter der Leitung der Hoppenthaler-Familie hat sich Zech über neun Generationen hinweg zu einem bedeutenden Großhandelsunternehmen entwickelt, das heute 100 Mitarbeiter beschäftigt und einen Jahresumsatz von 40 Millionen Euro erzielt. Die Entscheidung zum Verkauf fiel der Geschäftsführerin Steffi Hoppenthaler nicht leicht, berichtet sie. Doch sie zeigt sich stolz auf das Erreichte und dankt den Mitarbeitern, Kunden und Partnern für ihr Vertrauen. Die Marke „Zech“ wird weiterhin bestehen bleiben, und Steffi Hoppenthaler wird den Übergang als Geschäftsführerin begleiten. Hier kann man mehr über die Hintergründe erfahren.

Die Übernahme durch Igefa ist kein Zufall. Das Unternehmen ist seit 50 Jahren in der Branche aktiv und hat sich als zuverlässiger Partner etabliert. Igefa bietet eine Vielzahl an Dienstleistungen an, die weit über den reinen Vertrieb von Hygieneprodukten hinausgehen. Dazu gehören Beratungen und Schulungen über den Igefa-Campus sowie Servicedienstleistungen in den Bereichen Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Das klingt ja schon fast nach Zukunftsmusik! Besonders spannend ist, dass Igefa mit modernen E-Business-Anwendungen arbeitet, die elektronische Bestellungen, Kataloge und Rechnungen umfassen. Ein Beispiel dafür ist die „Icos“ (Igefa Customer Order Solution), die den Bestellprozess für Kunden erheblich erleichtert.

Ein Blick in die Zukunft

Doch das ist noch nicht alles. Igefa setzt auch auf Innovation im Bereich der Reinigungsprodukte, indem sie mit Robotik-Anbietern wie Giobotics kooperieren. Das klingt nach einem ganz neuen Level der Reinigung – mit Robotern, die im Einsatz sind! Außerdem bietet Igefa Logistikdienstleistungen an, besonders in der Feinlogistik und Krankenhausversorgung. Mit insgesamt 28 Standorten in Deutschland und einem Logistiknetzwerk von knapp 400 LKWs ist das Unternehmen bestens aufgestellt. Das alles zeigt, dass Igefa nicht nur ein Käufer ist, sondern auch die Weichen für eine zukunftsorientierte Ausrichtung stellt.

In Deutschland stehen viele Familienunternehmen vor ähnlichen Herausforderungen wie die Hoppenthalers. Eine Statista-Studie zeigt, dass von 2022 bis 2026 rund 190.000 Familienunternehmen in Deutschland zur Nachfolge anstehen. Der Prozess der Betriebsübernahme ist oft von emotionalen Spannungen, unvorbereiteten Nachfolgern und steuerlichen Unsicherheiten geprägt. Die Übergabe innerhalb der Familie kann eine komplexe Angelegenheit sein – hier zählt eine frühzeitige und strukturierte Nachfolgeplanung. Diese sichert Arbeitsplätze und bewahrt wertvolles Know-how, auch wenn der Weg dorthin oft steinig ist. Offene Gespräche und die Einbeziehung aller Beteiligten sind essenziell, um Konflikte zu minimieren und eine harmonische Übergabe zu gewährleisten. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Die Geschichte von Zech und der Übergang zu Igefa sind nicht nur ein bemerkenswertes Beispiel für den Wandel in der Unternehmenslandschaft, sondern auch ein Zeichen für die Herausforderungen, vor denen viele Familienunternehmen stehen. Man kann nur hoffen, dass die neuen Entwicklungen das Beste für die Mitarbeiter und die Region bringen.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?

Für regionale Nachrichtenportale ist die lokale Relevanz und Auffindbarkeit von besonderer Bedeutung. Unser Website-System wurde daher technisch so optimiert, dass regionale Suchanfragen und lokale Strukturen optimal unterstützt werden – bei gleichzeitig hoher Performance und redaktioneller Flexibilität. Realisiert wurde das Projekt von Daniel Wom und VeloCore.