Im Herzen von Friedrichshain-Kreuzberg tut sich etwas Spannendes. Die WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH entwickelt gemeinsam mit der BEHALA GmbH ein neues Quartier auf dem Viktoriaspeicher-Areal. Ein Werkstattverfahren hat bereits stattgefunden, und die Zusammenarbeit mit dem Bezirk sowie der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen ist bereits auf einem guten Weg. Am 30. Juni 2026 hat eine Fachjury unter dem Vorsitz von Anne Luise Müller den Siegerentwurf von Behles & Jochimsen sowie Weidinger Landschaftsarchitekten ausgewählt. Und was für ein Entwurf das ist! Er beeindruckt mit einer klaren städtebaulichen Struktur und einem durchdachten Freiraumkonzept.

Das absolute Herzstück der Planung ist ein weitläufiger Klimapark entlang der Spree, der als öffentlich zugänglicher Grün- und Erholungsraum konzipiert ist. Hier soll ein neuer Zugang zum Wasser geschaffen werden, um die Aufenthaltsqualität am Ufer nachhaltig zu stärken. Die nächsten Schritte sind bereits eingeplant: Nach der Vertiefung und Konkretisierung des Entwurfs werden Bebauungsplanverfahren sowie Sanierungs- und Erschließungsmaßnahmen folgen. Der Baustart ist für 2030 vorgesehen, und die Vorfreude wächst! Auf dem Areal sollen mehr als 1.000 Wohnungen entstehen, die nicht nur Wohnraum, sondern auch Platz für Arbeitsplätze, Kultur- und Freizeitangebote sowie Einrichtungen der Nahversorgung bieten. Ein lebendiger, gemischt genutzter Stadtbaustein am Spreeufer – das klingt nach einer echten Bereicherung für den Kiez.

Ein Projekt mit Weitblick

Besonders lobenswert ist die Entscheidung, die Hälfte der Wohnungen dauerhaft preisgebunden anzubieten. Diese Sozialwohnungen sind für Mieter:innen mit Wohnberechtigungsschein gedacht und zeigen, dass hier an alle gedacht wird. Baustadtrat Florian Schmidt von den Grünen und Bausenator Christian Gaebler von der SPD unterstützen das Projekt und heben die Bedeutung des kooperativen Prozesses hervor. Es soll Raum für rund 2.000 Menschen geschaffen werden, und das ist mehr als nur eine Zahl – es sind echte Lebensräume!

Derzeit wird das Gelände noch von der BEHALA als Lagerfläche genutzt, doch mit der Einigung über die Einstellung störfallrelevanter Produktionsprozesse eines benachbarten Galvanisierungsbetriebs ist der Weg frei für die geplante Entwicklung. Die Vorfreude auf diese tolle Umgestaltung ist richtig greifbar – die Vision einer lebendigen Nachbarschaft ist in der Luft.

Der Bedarf an Wohnraum

In Berlin ist der Bedarf an bezahlbaren Mietwohnungen enorm, insbesondere für Haushalte mit geringem und mittlerem Einkommen. Die Wohnungsneubauförderung, die 2014 wieder eingeführt wurde, hat das Ziel, einen ausreichenden Anteil von Mietwohnungen zu schaffen, die auch für diese Haushalte zugänglich sind. Bis April 2026 wurden über 31.000 mietpreis- und belegungsgebundene Wohnungen gefördert. Zukünftig sollen jährlich bis zu 5.000 neue Wohnungen in den Genuss einer Neubauförderung kommen. Das Projekt am Viktoriaspeicher könnte, ganz im Sinne dieser Förderung, ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung sein.

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Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich das Viktoriaspeicher-Areal entwickeln wird. Das Kreuzberger Spreeufer wird langfristig aufgewertet und besser zugänglich gemacht – ein Gewinn für die gesamte Nachbarschaft!

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