Am 24. Juni 2026 um 11:00 Uhr findet im Atrium des Frankfurter Rathauses eine öffentliche Präsentation statt, die für viele Musikliebhaber in der Region von großer Bedeutung ist. Während die Konzerthalle bis 2028 für Sanierungsarbeiten geschlossen bleibt, wird das Atrium zum neuen Schauplatz für die Spielzeit 2026/27 des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt (BSOF). In dieser besonderen Veranstaltung wird der neue Generalmusikdirektor, Felix Mildenberger, seine erste Konzertsaison vorstellen. Mildenberger, geboren 1990, hat sich gegen 120 Bewerber durchgesetzt und wird als energiegeladen und experimentierfreudig beschrieben. Ein echter Glücksgriff für das Orchester! Quelle.

Der Intendant des BSOF, Roland Ott, wird ebenfalls anwesend sein und spannende Informationen über den neuen „Artist in Residence“ präsentieren, der ein Spitzensolist der Berliner Philharmoniker sein wird. Dr. Axel Strasser, der Oberbürgermeister, wird die Bedeutung des Orchesters für das Land Brandenburg und insbesondere für Frankfurt (Oder) betonen. Die musikalische Umrahmung wird vom Catori Streichquartett des BSOF, einem Premiumkammerensemble, übernommen. Es ist kein Eintritt erforderlich – eine tolle Gelegenheit, Kultur hautnah zu erleben!

Felix Mildenberger: Ein frischer Wind

Felix Mildenberger, der ab der kommenden Spielzeit als Generalmusikdirektor fungiert, folgt auf Jörg-Peter Weigle, dessen Vertrag 2024/25 endet. Mildenberger hat bereits einen klaren Plan: Er möchte das Orchester stärker in die Stadtgesellschaft einbinden und die Education-Arbeit ausbauen. Bürgermeister Claus Junghanns hat bereits seine künstlerischen Ideen hervorgehoben und ist überzeugt, dass Mildenbergers Engagement für die Musikvermittlung eine wichtige Rolle spielen wird. Dies erinnert an die Erfolge seines Vorgängers Howard Griffiths, der von 2007 bis 2018 viele Education-Projekte ins Leben rief.

Es gibt bereits konkrete Pläne für die Spielzeit 2025/26, in der unter anderem Richard Strauss‘ „Alpensinfonie“ und Chopins Klavierkonzert Nr. 1 auf dem Programm stehen. Mildenberger hat mit zahlreichen renommierten Orchestern, wie dem Royal Concertgebouw Orchestra und dem DSO Berlin, zusammengearbeitet. Er ist nicht nur in die Planungen des BSOF eingebunden, sondern wird auch in der aktuellen Saison bei zwei Konzerten auftreten. Es wird spannend zu sehen, wie er seine Ideen umsetzen wird!

Die Rolle des BSOF in der Region

Das BSOF ist nicht nur das größte Sinfonieorchester im Land Brandenburg, sondern erhält auch signifikante Fördermittel – etwa 5,59 Millionen Euro vom Land Brandenburg und 2,48 Millionen Euro über das Finanzausgleichsgesetz. Zudem stellt die Stadt Frankfurt (Oder) etwa 1,93 Millionen Euro zur Verfügung. Diese Unterstützung zeigt, wie wichtig das Orchester für die kulturelle Landschaft der Region ist.

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Die Beliebtheit der Konzerte im Atrium unterstreicht das große Interesse der Bevölkerung an hochwertiger klassischer Musik. Mildenberger möchte dieser Begeisterung gerecht werden und plant, neue Formate zur Förderung der Nähe zwischen Publikum und Orchester einzuführen. Man darf also gespannt sein, wie sich das BSOF unter seiner Leitung entwickeln wird!

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