Wieder sprudelnde Brunnen bereichern Frankfurt (Oder)
Heute ist der 2.06.2026, und in Frankfurt (Oder) gibt’s Grund zur Freude. Die Frankfurter Wasser- und Abwassergesellschaft mbH (FWA) hat mehrere Brunnenanlagen wieder in Betrieb genommen. Ein fröhliches Plätschern, das nach langer Zeit wieder durch die Straßen hallt. Die Finanzierung? Die kommt zum Großteil von Sponsoren und anderen Dritten, die sich für die Verschönerung der Stadt engagieren.
Unter den Brunnen, die jetzt wieder sprudeln, sind einige wahre Schmuckstücke. Der Kellenspring, der Otterbrunnen, der Steinbockbrunnen, der Sieben-Raben-Brunnen und viele mehr – sie alle bereichern das Stadtbild und laden ein, einen Moment innezuhalten. Besonders erwähnenswert ist der Comic-Brunnen beim Oderturm, der größte in der Reihe, finanziert durch die Wohnungswirtschaft Frankfurt (Oder) und die Stadtwerke. Er wird mit Sicherheit ein beliebter Anziehungspunkt für die Kleinen und Großen unter uns!
Pflege und Herausforderungen der Brunnenanlagen
Aber so schön der Anblick auch ist, das Betreiben dieser Wasseranlagen ist kein Zuckerschlecken. Die MÜTRA Objektmanagement GmbH wird sich regelmäßig um die Kontrolle und Pflege kümmern. Diese Aufgaben sind notwendig, um sicherzustellen, dass die Brunnen nicht nur gut aussehen, sondern auch funktionsfähig bleiben. Mangelnde Dichtigkeit, verstopfte Düsen und Wasserverschmutzung sind nur einige der Herausforderungen, die bei der Instandhaltung auftreten können. Da muss man echt aufpassen – schließlich will niemand, dass sein Kind in einem schmutzigen Brunnen spielt!
Ein Highlight unter den neu in Betrieb genommenen Brunnen ist der Brunnen des Lebens in der Karl-Marx-Straße, der von der FWA betreut wird. Hier ist die Wasserqualität besonders wichtig, weshalb Baden in den Brunnenanlagen nicht gestattet ist. Die Sicherheitsvorschriften sind klar: Die Wassertiefe darf 40 cm nicht überschreiten, bei Kleinkindern sogar nur 20 cm. Das klingt alles sehr vernünftig, denn die Gesundheit der Besucher hat oberste Priorität.
Ein Blick auf die Kosten
Die Kosten für den Betrieb aller betriebsbereiten Brunnenanlagen belaufen sich auf etwa 50.000 Euro jährlich. In Zeiten knapper Kassen kann man sich vorstellen, dass diese Ausgaben oft auf der Kippe stehen. Einige Brunnenanlagen, wie die Fontäne und Kaskade im Lennépark oder der Vierjahreszeitenbrunnen auf dem Leipziger Platz, bleiben aus Kostengründen außer Betrieb. Ein bisschen schade, denn es wäre schön, wenn die Stadt noch mehr Wasseranlagen hätte, die sprudeln und Freude bereiten!
Die Brunnenpatenschaften, die von lokalen Institutionen wie der Märkischen Oderzeitung oder der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) übernommen werden, sind ein wichtiger Schritt, um die Stadt lebendiger zu gestalten. Sie zeigen, wie wichtig gemeinschaftliches Engagement ist. Wer mehr über die Brunnenpatenschaften erfahren möchte, kann sich direkt an Florian Beck, den Amtsleiter des Amts für Tief-, Straßenbau und Grünflächen, wenden. Er ist unter der Telefonnummer 0335 552-6601 oder per E-Mail unter florian.beck@frankfurt-oder.de erreichbar.
Trotz der Herausforderungen, die mit der Pflege und dem Betrieb der Brunnenanlagen verbunden sind, bleibt es spannend, wie die Stadt Frankfurt (Oder) ihre Wasseranlagen in Zukunft weiter entwickeln wird. Sie sind nicht nur ein schöner Anblick, sondern auch ein Teil des kulturellen Erbes der Stadt. Und das Plätschern des Wassers? Einfach beruhigend!
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