Heute ist der 25. Mai 2026 und im Landkreis Oberspreewald-Lausitz gibt es frischen Wind in der politischen Landschaft. Alexander Erbert hat am 9. Mai 2026 das Amt des Landrates übernommen und ist seit dem 11. Mai 2026 offiziell im Büro tätig. Erbert, der 1979 geboren wurde, ist ein kommunalpolitischer Vertreter der CDU und bringt bereits viele Jahre Erfahrung in die neue Rolle mit. Vor seiner Wahl war er Dezernent für Gesundheit, Jugend und Soziales und hat sich seit 2010 in verschiedenen Positionen für die Region engagiert.

Die Wahlbeteiligung lag bei 45,2 Prozent, und in der Stichwahl am 25. Januar 2026 erhielt Erbert 53,4 Prozent der Stimmen gegen die AfD-Kandidatin Antje Ruhland-Führer. Er folgt auf seinen Vorgänger Siegurd Heinze, der 16 Jahre im Amt war, sich aber entschieden hat, nicht erneut zu kandidieren. Am ersten Arbeitstag wurde Erbert von seinen neuen Mitarbeitern im Landratsamt in Senftenberg herzlich empfangen. Dies ist der Hauptstandort der Verwaltung, die in vier Dezernate gegliedert ist: Bildung, Finanzen, Gesundheit, Jugend, Soziales sowie Bau, Ordnung, Umwelt und Digitalisierung.

Ein Blick in die Aufgaben des Landrates

In den kommenden Wochen hat Erbert vor, alle Ämter des Landkreises zu besuchen, um sich vorzustellen und die verschiedenen Aufgabenbereiche kennenzulernen. Die Kreisverwaltung ist für zahlreiche wichtige Themen verantwortlich, darunter Sozialleistungen, Bau- und Umweltfragen sowie Wirtschaftsförderung. Unter Erberts Leitung stehen bedeutende Herausforderungen an, wie die Gestaltung des Strukturwandels in der Lausitz, die Sicherstellung einer wohnortnahen medizinischen Versorgung und die Verbesserung der Rahmenbedingungen zur Fachkräftegewinnung.

Die Region hat viel Potenzial, und Erbert möchte die Verbesserung der Bildungsangebote in Schulen und den Ausbau nachhaltiger Mobilitätsangebote vorantreiben. Der Landkreis hat rund 108.000 Einwohner und umfasst elf Kommunen. Die Struktur und die Herausforderungen der Kommunalpolitik in Deutschland sind vielfältig, und in Brandenburg gibt es insgesamt 14 Landkreise mit 413 Gemeinden. Kommunen sind die kleinsten politischen Verwaltungseinheiten und ermöglichen den Bürgern Mitbestimmung. In dieser Rolle als Landrat hat Erbert nicht nur die Verantwortung für die Verwaltung, sondern auch die politische Repräsentation der Region inne.

Persönlicher Hintergrund und Engagement

Alexander Erbert wuchs in Schwarzheide auf und machte dort sein Abitur. Nach einem Grundwehrdienst beim Lufttransportgeschwader 62 studierte er Politikwissenschaften, Geschichte und Technikgeschichte an der Technischen Universität Dresden. Seine Erfahrungen als Büroleiter des Landrates von 2007 bis 2010 und seine langjährige Arbeit als Dezernent prädestinieren ihn für die neue Rolle. Erbert ist verheiratet und hat zwei Kinder, was ihm sicherlich auch einen anderen Blickwinkel auf die Bedürfnisse der Familien in seiner Region gibt.

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Die kommunale Selbstverwaltung ist ein zentrales Element der deutschen Demokratie, und die Bürger in Brandenburg dürfen ab 16 Jahren wählen und ab 18 Jahren kandidieren. Dies zeigt sich auch in Erberts Engagement, die Bürgerbeteiligung zu fördern und die Zusammenarbeit mit den Städten, Gemeinden und Bürgern zu betonen. Die Entwicklung der Region, die Herausforderungen der demografischen Veränderungen und die digitale Transformation stehen im Fokus seiner Amtszeit.

Für die Einwohner des Landkreises Oberspreewald-Lausitz ist es spannend zu beobachten, wie sich die Politik unter Erberts Führung entwickeln wird. Die kommenden Monate werden zeigen, wie er die vielfältigen Aufgaben meistert und welche Impulse er für die Region setzen kann. Die Menschen hier hoffen auf eine positive Veränderung und eine stärkere Vernetzung innerhalb der Kommunen.