Heute ist der 5. Mai 2026 und die Fußballszene in Hemelingen ist in Aufruhr. Der SV Hemelingen, der aktuell Tabellenzweiter der Bremen-Liga ist, hat eine herbe Niederlage einstecken müssen – die Lizenz für die Regionalliga-Saison 2026/2027 wurde ihm vom Norddeutschen Fußball-Verband (NFV) verweigert. Der Grund? Ein „Fehlen eines rechtsgültigen Antrags“. Eine Überraschung für viele, denn Trainer Günter Tuncel äußerte sich überrascht und betont, dass der Verein durchaus regionalligatauglich sei. Die Entscheidung des NFV sorgt für reichlich Gesprächsstoff – und das nicht nur unter den Vereinsmitglieder und Fans.
Die Situation ist besonders bitter, da der SV Hemelingen drei Spieltage vor Saisonende nur geringe Aufstiegschancen hat. Nur der Meister darf an der Aufstiegsrunde teilnehmen, und der Blumenthaler SV ist mit fünf Punkten Vorsprung auf dem besten Weg, diesen Titel zu sichern. Während die Hemelinger auf die nächste Saison hoffen, hat der Blumenthaler SV die Möglichkeit, die Regionalliga-Lizenz mit geringfügigen Auflagen zu erhalten, sofern sie sich in der Aufstiegsrunde durchsetzen können. Diese Runde wird für den Blumenthaler SV alles andere als leicht, denn sie müssen sich gegen Vertreter aus Hamburg, Schleswig-Holstein und den Tabellenzweiten aus Niedersachsen behaupten.
Die Reaktion des SV Hemelingen
Der Verein plant nun, rechtliche Schritte gegen die Lizenz-Entscheidung zu prüfen. „Wir lassen uns nicht unterkriegen“, heißt es aus den Reihen des SV Hemelingen. Die Verantwortlichen sind entschlossen, aus diesem Rückschlag gestärkt hervorzugehen und das Ziel Regionalliga Nord weiterhin fest im Blick zu behalten. Im Vorjahr schloss der SV Hemelingen die Aufstiegsspiele mit zwei Punkten aus drei Spielen auf Rang 4 ab – das sollte nicht alles gewesen sein!
Insgesamt haben 31 Klubs einen Lizenzantrag für die Regionalliga Nord gestellt, und der SV Hemelingen war der einzige Klub, der dem Blumenthaler SV sportlich nahe kam. Die Entscheidung des NFV wurde auf Anfrage bestätigt, und es herrscht nun Klarheit in der Bremen-Liga. So ist die Aufregung um den SV Hemelingen zwar groß, doch die Konkurrenz schläft nicht. Werder II und Bremer SV haben ihre Lizenzen ohne Auflagen erhalten und stehen auf den Plätzen 12 und 6 der Bremen-Liga – ein klarer Vorteil auf dem Weg in die Regionalliga.
Die Situation zeigt einmal mehr, wie unberechenbar der Fußball sein kann. Die Fans des SV Hemelingen hoffen, dass der Verein aus dieser schwierigen Lage gestärkt hervorgeht. Die nächsten Wochen werden entscheidend sein, und es bleibt abzuwarten, wie sich die Dinge entwickeln werden. Die Spannung ist greifbar und der Fußball lebt von solchen Geschichten. Man darf gespannt sein, was der SV Hemelingen als nächstes plant.
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Quelle: butenunbinnen.de und kicker.de.