In Bremen-Sodenmatt gibt es Neuigkeiten, die nicht nur die Herzen von Gartenfreunden höher schlagen lassen! Die Alte Gärtnerei, die im vergangenen Jahr von der Initiative Arbeit und Ökologie übernommen wurde, hat sich in einen blühenden Gemeinschaftsort verwandelt. Auf einem großzügigen Gelände von 2500 Quadratmetern, das zuvor brach lag, wurden Selbsterntebeete angelegt. Diese bieten nicht nur die Möglichkeit, eigenes Gemüse zu ziehen, sondern fördern auch den sozialen Zusammenhalt in der Nachbarschaft. Der erste Gemüse-Jungpflanzenmarkt mit „offener Gartenpforte“ findet am Sonntag, den 17. Mai, von 13 bis 16 Uhr statt. Interessierte können sich direkt vor Ort am Kloßkampsweg 12 in Bremen umschauen und vielleicht sogar die ein oder andere Pflanze mit nach Hause nehmen!
Für einen Jahresbeitrag von 100 Euro können die Selbsterntebeete genutzt werden, und die Nachfrage ist offenbar groß – alle angelegten Beete sind bereits vergeben! Wer dennoch Interesse hat, kann das Konzept besichtigen und sich inspirieren lassen. Das Saatgut wird von der Initiative bereitgestellt, sodass den Nutzern keine zusätzlichen Kosten entstehen. Es ist wirklich ein tolles Angebot für alle, die frisches Gemüse selbst anbauen möchten – und wir wissen ja, wie wichtig frische Zutaten sind!
Gemüse aus eigener Ernte
Die Beete sind vielseitig bepflanzt: Zwiebeln, Kartoffeln, Gurken, Zucchini, verschiedene Kohlsorten und viele weitere Gemüsearten sowie Kräuter wachsen hier prächtig. Nach der Ernte dürfen die Nutzer sogar neues Saatgut nachsäen – eine tolle Möglichkeit, den eigenen Garten immer wieder aufs Neue zu beleben! Unterstützung bei der Rückkehr in den Arbeitsmarkt erhalten die Mitarbeiter, die oft längere Zeit nicht berufstätig waren. Das Gelände ist also nicht nur ein Ort der Selbsternte, sondern auch ein Raum für soziale Integration.
In diesem Zusammenhang wird auch eine neue Broschüre mit dem Titel „Selbsterntegärten – so geht’s“ herausgegeben. Sie bietet umfassende Informationen für landwirtschaftliche Betriebe, Kommunen sowie Existenzgründer und enthält wertvolle Erfahrungsberichte von erfolgreichen Betrieben. Die Themen reichen von Anbauplanung über Ausstattung bis hin zu betriebswirtschaftlichen Betrachtungen. Die Broschüre ist kostenlos als PDF-Download oder in Printform erhältlich und könnte für viele Interessierte von großem Nutzen sein.
Veranstaltungen und Kurse
Die Alte Gärtnerei plant bereits weitere Veranstaltungen und Kurse, die nach der Renovierung des ehemaligen Wohnhauses stattfinden sollen. Unter anderem wird es Kurse zum Einkochen von Obst und Gemüse geben – perfekt für alle, die ihre Ernte konservieren möchten! Der Garten ist ein lebendiger Ort, der nicht nur frische Lebensmittel liefert, sondern auch Raum für Austausch und Lernen bietet. Montags bis mittwochs können Jungpflanzen zwischen 9 und 11.30 Uhr erworben werden, und die Ansprechperson für den Verkauf ist Monica Zöpfgen, die sicherlich mit Rat und Tat zur Seite steht!
Die Bedeutung solcher Selbsterntegärten kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Sie tragen nicht nur zur regionalen Versorgung mit kostengünstigem und frischem Bio-Gemüse bei, sondern fördern auch ein Bewusstsein für nachhaltige Lebensmittelproduktion und Ernährung. In Zeiten, in denen die Gemüseproduktion in Deutschland zu niedrig ist, sind Initiativen wie diese mehr als willkommen.
Der Garten in Bremen-Sodenmatt ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie man brachliegende Flächen in blühende Gemeinschaftsoasen verwandeln kann. Wenn Sie also am 17. Mai Zeit haben, sollten Sie unbedingt vorbeischauen – vielleicht entdecken Sie ja Ihr grünes Daumenpotential!