Am kommenden Wochenende, genauer gesagt am Samstag, den 20. Juni, und Sonntag, den 21. Juni 2026, wird der Kunsthof Harburg seine Türen unter dem ansprechenden Motto „Art to Go“ öffnen. Ein Titel, der vielversprechend klingt und viele Möglichkeiten zur Interpretation bietet! Kunst zum Mitnehmen, zum Mitmachen und in Bewegung – das klingt doch nach einem Fest für Kunstliebhaber und Neugierige gleichermaßen.

Rund um den Marktplatz und auf der alten Brücke wird eine bunte Palette an Veranstaltungen geboten. Die Ausstellungen sind dabei ein echtes Highlight. In der ehemaligen Synagoge werden Werke von Mitgliedern des Kunsthofes ausgestellt, während im Rathaus beeindruckende Gemälde aus der Sammlung Vit zu sehen sind. Das Fremdenverkehrsamt zeigt Fotografien zum Thema „Unsere Heimat“, die sicherlich die Herzen der Besucher berühren werden. Und das ist noch lange nicht alles! Rainer Kunstfreunde werden ihre Werke präsentieren und dazu Workshops mit Pastellfarben anbieten. Wer gerne liest, wird bei den Lesungen an verschiedenen Orten auf seine Kosten kommen. Und für die Tanzbegeisterten gibt es sogar Tanzveranstaltungen auf der Brücke!

Kreativität für Jung und Alt

Mitmachstationen für die ganze Familie laden dazu ein, aktiv zu werden. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Auftaktveranstaltung gelegt, bei der Prof. Günther Köppel zum Thema „Jeder kann Kunst“ spricht. Das klingt nach einer inspirierenden Ansprache, die sicherlich viele Menschen motivieren wird, selbst kreativ zu werden. Die Vorbereitungen für dieses Event haben bereits viele Menschen in Harburg mobilisiert, und es zeigt sich, wie wichtig Kunst und Gemeinschaft für die Region sind.

Ein besonders interessantes Projekt, das während des Festivals präsentiert wird, sind die Schulprojekte zum Thema „Unsere Heimat Donau-Ries“. Hier kommen fluoreszierende Farben zum Einsatz, die den Schülern und Schülerinnen helfen sollen, ihre Kreativität zu entfalten. Auch Kindergartenkinder und die Diakonie sind aktiv und präsentieren das Projekt „100 Jahr Harburg“. Die Ergebnisse dieser Projekte werden während des Bockfestes zu sehen sein. Apropos Bockfest: Dort wird auch eine Malmaschine bereitgestellt, die sicher alle kleinen (und großen) Künstler begeistern wird.

Friedensbotschaft durch Kunst

Ein ganz besonderes Projekt ist „1000 Kraniche für den Frieden“. In der Bücherei hängen hunderte Kraniche, die von Schulklassen der Jahrgänge 1 bis 6 gefertigt wurden – insgesamt 600 Kraniche! Diese Aktion zeigt, wie Kunst und Frieden miteinander verbunden werden können und wie wichtig es ist, mit solchen Projekten ein Zeichen zu setzen.

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Die Öffnungszeiten der Ausstellungen und Stationen sind ebenso ansprechend: Am Samstag, den 20. Juni, von 14:00 bis 18:00 Uhr und am Sonntag, den 21. Juni, von 11:00 bis 18:00 Uhr. Es lohnt sich also, einen Besuch einzuplanen. Wer weiß, vielleicht entdeckt man dabei seine eigene kreative Ader! Weitere Informationen zum Event finden Sie auch in dem Artikel auf Donau-Ries Aktuell.

Das Engagement der Schulen und Kitas in solchen künstlerischen Projekten ist nicht zu unterschätzen. Es wird oft über die Wichtigkeit von Kunst in der Erziehung diskutiert. Die Chancen, die sich durch solche Projekte ergeben, sind enorm. Hier geht es nicht nur um Kreativität, sondern auch um Teamarbeit und das Zusammenspiel von verschiedenen Altersgruppen. Die Einbindung von Kindern und Jugendlichen in die Planung und Umsetzung ist ein Schritt, um die nächste Generation an Kunst und Kultur heranzuführen.

Ein Förderfonds für Kunst und Kultur könnte hier unterstützen, indem er Projekte finanziell absichert. Dazu gehören unter anderem die Angabe von Projekttitel, Adresse der Kita oder Schule und Informationen über den Förderverein. Die detaillierte Planung der Projekte, von den Zielen bis hin zu den benötigten Ressourcen, ist entscheidend, um eine Förderung zu erhalten. Es bleibt spannend, wie sich solche Initiativen weiterentwickeln werden und welchen Einfluss sie auf die lokale Gemeinschaft haben.