Heute ist der 17. Mai 2026, und im Landkreis Harburg ist viel los! Die Fitnessaktion „FitQuerBeet“ des Landesfeuerwehrverbands Schleswig-Holstein hat hier ihren Weg gefunden. Ein Rucksack mit GPS-Tracker und Logbuch, der Teil dieser Initiative ist, wurde am Donnerstag feierlich übergeben. Diese Aktion verfolgt das Ziel, die körperliche Fitness, Kameradschaft und das Gesundheitsbewusstsein im Feuerwehrdienst zu fördern. Und das hat auch schon Wirkung gezeigt: Über das letzte Jahr legten Feuerwehrangehörige in Schleswig-Holstein nahezu 3.000 Kilometer zurück – zu Fuß und per Rad.
Der Rucksack, der transportiert wurde, fand zunächst seinen Weg von Hamburg nach Niedersachsen, wo er in Elstorf in der Gemeinde Neu Wulmstorf ankam. Die Rucksackübergabe war nichts Geringeres als eine doppelte Zeremonie in Welle, die sowohl die Staffelübergabe als auch die Amtsübergabe im Feuerwehrsport umfasste. Jonny Anders übergab seine Aufgabe als Sportbrandmeister an Jens-Peter Wreide, und zahlreiche Gäste wie Jörn Petersen, Matthias Meyer, Sven Bauer und Oliver Moravec waren dabei. Es ist wirklich schön zu sehen, wie die Gemeinschaft hier zusammenkommt.
Gemeinsame Schritte für die Gesundheit
Doch das ist noch nicht alles! In Niedersachsen verbindet sich „FitQuerBeet“ mit dem Projekt „Feuerwehr bewegt“. Hier wird der Fokus auf den Dienstsport als gemeinsames Erlebnis gelegt. Die letzte Etappe der Fitnessstaffel, die insgesamt 3.196 Kilometer zurücklegte, endete in Flensburg. Feuerwehrleute haben beim Laufen, Radfahren, Schwimmen, Stand-up-Paddling und Inlineskaten aktiv ihre Fitness dokumentiert. Ein GPS-ausgestatteter Rucksack half dabei, all diese Aktivitäten festzuhalten.
Wusstest du, dass die Zahl 112, die für den europäischen Notruf steht, im Kontext dieser Aktion eine besondere Bedeutung hat? Die letzte Etappe wurde nämlich von drei Feuerwehrleuten absolviert, die zusammen 112 Jahre alt sind. Das ist schon eine bemerkenswerte Zahl! Die Initiative thematisiert auch die Belastungen im Einsatz und zeigt, wie wichtig körperliche Fitness für die Einsatzkräfte ist. Studien belegen, dass körperliche Belastung im Einsatz hohe Anforderungen an das Herz-Kreislauf-System stellt. Überanstrengung kann sogar zu Verletzungen und kardialen Komplikationen führen. Prävention ist daher ein zentraler Aspekt in den Trainingskonzepten.
Zukunftsausblick und Gesundheitsförderung
Und was kommt als Nächstes? Die nächste Rucksackübergabe ist bereits für den 21. Mai in Bergen geplant, und das Finale der Aktion findet am 3. Juni 2026 auf der INTERSCHUTZ in Hannover statt, einer bedeutenden Messe für Feuerwehr und Rettungsdienst. Der Kreisfeuerwehrverband Harburg plant zudem für den 8. August 2026 die Veranstaltung „Feuerwehr bewegt 2026“, die nicht nur aktive Einsatzkräfte, sondern auch deren Familien und Freunde ansprechen soll. Der Fokus liegt hier auf der Einbindung der Jugendfeuerwehren.
Programme wie „FitQuerBeet“ werden als Best-Practice-Beispiele für die Gesundheitsförderung im Ehrenamt betrachtet. Eine Neuauflage der Initiative ist nicht ausgeschlossen, was die Hoffnung auf weitere ähnliche Projekte in der Zukunft nährt. Die Weltleitmesse INTERSCHUTZ 2026 wird zudem Gesundheitsschutz und Fitness in der Branche thematisieren, was die Relevanz dieser Themen nochmals unterstreicht.
Insgesamt zeigt sich, dass der Dienstsport und die körperliche Fitness nicht nur für Feuerwehrleute wichtig sind, sondern auch ein Zeichen für die Gemeinschaft und deren Zusammenhalt darstellen. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich diese Initiativen weiterentwickeln und welche neuen Wege zur Gesundheitsförderung im Ehrenamt beschritten werden.