In Hamburg-Harburg hat ein Wasserrohrbruch für reichlich Aufregung gesorgt. Die B73, eine der zentralen Verkehrsadern im Süden der Stadt, war zeitweise komplett gesperrt. Ein Ereignis, das so nicht alltäglich ist! Glücklicherweise gab es am Sonntagmittag eine positive Wendung: Die Vollsperrung wurde aufgehoben, und seitdem steht jeweils eine Fahrspur pro Richtung wieder zur Verfügung. Dies wurde von Hamburg Wasser mitgeteilt.
Der Wasserrohrbruch ereignete sich direkt vor dem Amtsgericht Harburg. Das Wasser hat die Straße und den Gehweg unterspült, was zu tiefen Mulden auf der Buxtehuder Straße führte. Besonders kurios: Ein E-Scooter ragte aus einer der Mulden heraus. Darin stand das Wasser hüfthoch und sorgte dafür, dass die Keller eines Mehrfamilienhauses überflutet wurden. Da kommt man sich schon etwas hilflos vor, wenn das eigene Zuhause plötzlich zur Wasserlandschaft wird.
Verkehrschaos und Umleitungen
Die Buxtehuder Straße ist nicht nur eine beliebte Route für Pendler – sie verbindet auch die B75 mit der Harburger Innenstadt und der A7. Daher ist die aktuelle Situation besonders ungünstig. Die Umleitung über den Fürstenmoordamm und die Anschlussstelle Hausbruch ist wegen Bauarbeiten ebenfalls gesperrt. Das führt unweigerlich zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen und Chaos in den umliegenden Straßen.
Auch der S-Bahn-Verkehr nach Harburg ist betroffen – hier gibt es bis zum 23. Mai keine Züge zwischen Wilhelmsburg und Neugraben, was die Situation für viele Pendler noch frustrierender macht. Um die Fahrgäste dennoch zu befördern, wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet, der über die Buxtehuder Straße verläuft. Es bleibt abzuwarten, wie lange die Reparaturarbeiten am Rohrbruch dauern werden, da Hamburg Wasser im Laufe der Woche ein Update geben wird.
Technische Details und weitere Maßnahmen
Der Wasserrohrbruch wurde durch eine Trinkwasserleitung mit einem Durchmesser von 50 cm verursacht, die geborsten ist. In der ersten Stunde wurde die Fahrbahn so stark unterspült, dass es zu Versackungen kam. Das führte auch zu einem Druckabfall im Trinkwassernetz in Harburg und Wilstorf. Um die Sicherheit zu gewährleisten, mussten Straßenbeläge entfernt und ein tragfähiger Untergrund für den Straßenaufbau geschaffen werden. Neubeschichtungen sind geplant, aber der Asphalt muss erst einmal anderthalb Tage aushärten, bevor er wieder befahren werden kann.
Die provisorische Verkehrsführung, die am Sonntag eingerichtet wurde, erlaubt nun immerhin eine gewisse Mobilität auf der B73, auch wenn die Reparaturarbeiten weiterhin auf der südlichen Fahrbahnseite stattfinden. Für die Anwohner und Pendler ist das eine kleine Erleichterung inmitten eines Verkehrschaos, das kurzzeitig die Geduld aller auf die Probe gestellt hat. Es bleibt spannend, wie sich die Situation in der kommenden Woche entwickeln wird und ob die Arbeiten schneller als erwartet abgeschlossen werden können.
