Neuer Schwung für Fulda: Kulinarische Vielfalt und spannende Projekte in der Innenstadt
In Fulda ist zurzeit viel los – und das nicht nur auf den Straßen, sondern auch in der Gastronomie! Die Innenstadt wird jetzt mit einigen neuen kulinarischen Angeboten bereichert. Nach einer Zeit, in der zahlreiche Gastronomiebetriebe und Einzelhandelsgeschäfte schließen mussten, was zu einer gewissen Leere führte, gibt es endlich Licht am Ende des Tunnels. Im Juni eröffneten gleich mehrere neue Restaurants und Cafés. Besonders spannend: Die neue Eisdiele „Gelateria“, die am 3. Juni an der Ecke Unterm Heilig Kreuz und Marktstraße ihre Türen öffnete, ist Teil der Pizzeria L’Unico. Da kommt doch schon ein bisschen Sommerfeeling auf!
Aber das ist noch nicht alles! Am 12. Juni wird das Bistro „Gaston im KARL“ seine Pforten öffnen. Felix Wessling, Andreas Rau und Fabian Bessler, die Betreiber, haben ein modernes Konzept mit einer offenen Showküche und einer umfangreichen Weinauswahl kreiert. Das Bistro wird ein fester Bestandteil der Fuldaer Gastronomieszene sein, und die Vorfreude wächst. Ebenfalls frisch in der Stadt ist das Café „Cava“, das bereits geöffnet hat und gesunde Smoothies, Bowls und Snacks anbietet. Da kann man sich auf coole Events wie „Daydrinking“ freuen – klingt nach einer tollen Möglichkeit, den Feierabend zu genießen!
Ein inklusives Projekt und weitere Neueröffnungen
Besonders erwähnenswert ist auch das inklusive Projekt „Brot & Wein“, das von Caritas in der ehemaligen Buchhandlung am Dom während des Hessentags ins Leben gerufen wird. Das zeigt, dass Fulda nicht nur auf Gastronomie setzt, sondern auch soziale Projekte unterstützt. Dazu kommt das afghanische Restaurant „Mawlana“, das in der Robert-Kircher-Straße eröffnet hat und neue kulinarische Akzente setzen möchte.
Aktuell wird im ehemaligen Schuhhaus Vogler in der Friedrichstraße an einem neuen Gastronomieprojekt gearbeitet, das Ende September eröffnet werden soll. Und das ist noch nicht alles: In der Karlstraße 15 entsteht das Restaurant „Davino“ von David Matz, das voraussichtlich im Sommer eröffnet. Außerdem haben die Geschwister Kayhan Firat und Sibel Akgüc die Pasta- und Salatbar „Olive“ in der Löherstraße übernommen. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei!
Die Veränderungen im KARL
Auf der anderen Seite steht das Konzepthaus KARL, das am 30. April die Erdgeschossfläche schließt, um sich auf den Hessentag vorzubereiten. Vom 12. bis 21. Juni findet in Flächen des ehemaligen Kaufhauses eine große Landesausstellung statt, die keine temporären Hallen benötigt. Umbaumaßnahmen sind im Mai und Anfang Juni angesagt, und die Stadtentwicklungsgesellschaft Fulda (SEG) koordiniert die Arbeiten. Nach dem Hessentag wird der Bistro-Betrieb im KARL weiterlaufen und auch der Kulturdachgarten „Karlchen vom Dach“ bleibt aktiv, was den Standort weiterhin attraktiv macht.
Die Lage des Einzelhandels in Hessens Innenstädten gestaltet sich jedoch zunehmend kompliziert. In vielen Städten, darunter auch Frankfurt, kämpfen inhabergeführte Läden mit großen Problemen. Die IHK hat von einer Verschlechterung der Lage berichtet, während Fulda sich mit einem stark ausgeprägten inhabergeführten Einzelhandel und einem breiten Kulturangebot präsentiert. 2023 brachte der Tourismus in Fulda insgesamt 71 Millionen Euro Umsatz für die Hotellerie – ein Beleg für die Anziehungskraft der Stadt.
Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Gastronomieszene in Fulda weiterentwickeln wird. Die neuen Projekte und das Engagement für die Innenstadt zeigen, dass trotz der Herausforderungen neue Impulse gesetzt werden. Wer weiß, vielleicht wird Fulda bald als das kulinarische Herz Hessens bekannt!
