Heute ist der 18.06.2026 und während die Temperaturen in Deutschland weiter in die Höhe schnellen, kämpfen viele Gartenbesitzer mit vertrockneten Rasenflächen und Beeten. Die Sommerhitze hat die Gärten fest im Griff und der richtige Umgang mit Wasser wird immer wichtiger. Wer seinen Rasen in diesen heißen Monaten nicht verwelken lassen will, sollte sich gut überlegen, wie und wann er ihn bewässert. Die richtige Bewässerung kann nicht nur Schäden an den Pflanzen verhindern, sondern auch den Aufwand und die Frustration minimieren. Laut t-online sollte man bei Temperaturen bis 25 Grad ein- bis zweimal pro Woche gießen und mindestens 15 bis 20 Liter Wasser pro Quadratmeter verwenden. Bei über 25 Grad ist tägliches Wässern Pflicht.

Ein weit verbreiteter Irrglaube besagt, dass Gießen in der Mittagshitze schädlich für den Rasen sei. Tatsächlich wirkt sich die Hitze nicht negativ aus – im Gegenteil, die Wassertropfen erzeugen einen Kühlungseffekt. Das Problem ist eher, dass Wasser in der Mittagshitze schneller verdunstet, was die Effizienz der Bewässerung beeinträchtigen kann. Um die Verdunstung zu reduzieren, empfiehlt es sich, die oberste Bodenschicht nach dem Gießen aufzulockern. Das sorgt für eine bessere Wasseraufnahme. Zudem sollte man auf die Nährstoffversorgung des Rasens achten: Braune Flecken sind oft auf einen Mangel zurückzuführen und nicht auf Schädlinge. Ein Düngen im Juli ist daher ratsam, um das Gras gesund zu halten.

Die richtige Bewässerungstechnik

Die Grundlagen der Rasenbewässerung sind relativ einfach, doch viele machen Fehler. Zu viel Wasser kann zu Wurzelfäule führen, und das will wirklich niemand. Daher ist es wichtig, die Bewässerung in den frühen Morgenstunden oder am Abend durchzuführen, um die Verdunstung zu minimieren. Besonders sandige Böden benötigen häufigere, aber kürzere Bewässerungsintervalle, während lehmige Böden seltener, dafür intensiver bewässert werden sollten. Laut Garten-Bewässerung-Experte wird eine Menge von 15 bis 20 Litern pro Quadratmeter pro Woche empfohlen. Wenn das Wetter mal nicht mitspielt und Regen angesagt ist, sollte man die Bewässerung auch mal aussetzen – das spart nicht nur Wasser, sondern schont auch den Geldbeutel.

Für eine noch einfachere Handhabung bieten sich automatisierte Bewässerungssysteme an. Diese sparen Zeit und Mühe und stellen sicher, dass die Pflanzen regelmäßig ausreichend Wasser bekommen. Wenn man weiß, dass der Rasen etwa 2,5 Liter Wasser pro Tag und Quadratmeter benötigt, kann man das Bewässerungssystem entsprechend einstellen. Zu viel Technik kann manchmal auch überfordern, aber die Vorteile sind klar: Gesunde Pflanzen sind widerstandsfähiger gegen Krankheiten und Schädlinge. Und das sind dann die Pflanzen, die wir alle in unseren Gärten haben wollen.

Hitze- und Trockenheitsschutz

Gerade in langen Trockenperioden ist es wichtig, hitzeresistente Pflanzen zu wählen. Sommer-Portulak, Spargel- und Helmbohnen, Auberginen, Süßkartoffeln und Kichererbsen sind einige Beispiele für Gemüse, das auch bei Hitze gut gedeiht. Bei Gehölzen kommen trockenheitsverträgliche Arten wie die Blumen-Esche, der Felsen-Ahorn und die Thüringische Mehlbeere in Betracht. Nach der Neupflanzung ist es besonders wichtig, regelmäßig und durchdringend zu gießen – 20 bis 30 Liter pro Gießgang sollten es dann schon sein.

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In vielen Regionen Deutschlands ist die Wasserversorgung ein heißes Thema. Gemeinden wie in Hessen haben bereits Wassernotstände ausgerufen, was zeigt, wie ernst die Lage ist. Daher ist es wichtig, sich gut zu informieren und die eigene Bewässerung effizient zu gestalten. Ob mit einem Gießkanne für die kleinen Flächen oder mit einem leistungsstarken Rasensprenger, der bis zu 800 Liter Wasser pro Stunde verbrauchen kann – die Wahl der richtigen Hilfsmittel ist entscheidend. Wer dann noch sonnenwarmes Regenwasser verwendet, kann seinem Rasen einen zusätzlichen Gefallen tun.

Die richtige Pflege und Bewässerung des Rasens sind eine Kunst für sich – und bei den aktuellen Temperaturen ein absolutes Muss. Also, auf die Gießkanne, fertig, los!

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