Normalos der Lebenshilfe Gießen gewinnen Preis für digitales Miteinander 2026
Heute ist der 30.06.2026 und die Aufregung in Gießen ist förmlich greifbar. Die „Normalos“ der Lebenshilfe Gießen haben sich gegen rund 300 Bewerber durchgesetzt und den „Preis für digitales Miteinander“ 2026 in der Kategorie „Digitale Teilhabe“ gewonnen. Die Preisverleihung fand als Livestream im Rahmen des Digitaltags statt, unter dem wohlwollenden Blick des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung. Ein Preisgeld von 5.000 Euro winkt nun dem kreativen Team, das mit ihrem inklusiven Medienprojekt nicht nur für Aufsehen sorgt, sondern auch wichtige Themen wie Inklusion, Diskriminierung und psychische Gesundheit behandelt.
Die „Normalos“ sind eine inklusive Redaktion, die seit 2022 zusammenarbeitet, um Inhalte für soziale Medien zu erstellen. Sie bringen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen und zeigen, dass jeder eine Stimme hat. Themen, die sie aufgreifen, sind weitreichend und sehr relevant – von Politik bis zum Leben mit Beeinträchtigungen. Die Reichweite ihrer Beiträge geht über Mittelhessen hinaus, was zeigt, wie wichtig und notwendig solche Initiativen sind. Dirk Oßwald, der Vorstand der Lebenshilfe Gießen, hebt hervor, wie bedeutend es ist, Chancen zu schaffen, damit Menschen ihre Fähigkeiten einbringen können. Und das nicht ohne Grund: Im Vorjahr wurde die inklusive Redaktion bereits mit dem Anerkennungspreis des Hessischen Sozialpreises geehrt.
Ein bedeutender Schritt für digitale Teilhabe
Das Projekt „Normalos – Die Inklusivreporter“ wurde nicht nur auf die Shortlist des „Preises für digitales Miteinander“ 2026 gesetzt, sondern ist auch ein Zeichen für digitale Teilhabe. Eine Jury, bestehend aus namhaften Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, hat das Projekt ausgewählt. Darunter auch Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig. Die Jury wählte aus acht Projekten, die in der Kategorie „Digitale Teilhabe“ für Aufsehen sorgten. Diese Auszeichnung ist eine Anerkennung für die harte Arbeit und das Engagement aller Beteiligten.
Katharina Volz, eine engagierte Inklusiv-Reporterin, hat sich besonders hervorgetan. In ihren Videos thematisiert sie politische Fragestellungen und spricht über Inklusion – ein Thema, das uns alle betrifft. Das Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro, das im Rahmen des Preises vergeben wird, soll genutzt werden, um Workshops, Fortbildungsangebote und barrierearme Technik zu finanzieren. Damit zeigt die Lebenshilfe Gießen, dass es nicht nur um den Preis selbst geht, sondern um die nachhaltige Verbesserung der digitalen Teilhabe.
Die „Normalos“ sind auf Instagram unter @normalos.inklusivreporter zu finden. Dort kann man sich einen Eindruck von ihren spannenden und wichtigen Inhalten verschaffen. Ihre Beiträge sind nicht nur informativ, sondern auch inspirierend. Die aktuelle Auszeichnung ist bereits die zweite bedeutende Ehrung innerhalb eines Jahres – ein Beweis dafür, wie wertvoll ihre Arbeit ist und wie sehr sie dazu beiträgt, Menschen mit Behinderung sichtbarer zu machen.
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