Am 12. Mai 2026 feierte die Kreisjugendfeuerwehr Hersfeld-Rotenburg ein ganz besonderes Jubiläum: 30 Jahre engagierte Nachwuchsarbeit! Die Atmosphäre bei der Versammlung war geprägt von Freude und Stolz, während die Teilnehmer auf die beeindruckenden Leistungen der letzten drei Jahrzehnte zurückblickten. Die Veranstaltung zog zahlreiche Gäste an, darunter Landrat Torsten Warnecke, Landtagsabgeordnete Tanja Hartdegen sowie verschiedene Vertreter der Feuerwehr und Kommunen. Alle waren sich einig: Die Nachwuchsarbeit hat einen hohen Stellenwert für die Feuerwehren und die gesamte Region.

Ein Blick in die Berichte der vergangenen Jahre offenbarte die Vielfalt der Aktivitäten der Kreisjugendfeuerwehr. Aktionen wie „Wir eiern rum“ und „Quitschie“ fördern nicht nur die Kreativität, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl unter den Jugendlichen. Die Feuerwehrtechnische Ausbildung und die Förderung der Jugendlichen stehen dabei im Vordergrund. Durch Jugendflammen und Tatzenabnahmen wird Wissen vermittelt, Teamgeist gefördert und Verantwortungsbewusstsein entwickelt. Wettbewerbe wie der Kreisentscheid, der Landesentscheid und der Osthessen-Cup sind wichtige Gelegenheiten, um die Einsatzbereitschaft und Kameradschaft der jungen Feuerwehrmitglieder zu stärken.

Neue Verantwortliche und innovative Ideen

Ein besonderer Moment war die Ehrung von Sven Reinmüller für sein langjähriges Engagement als Fachbereichsleiter Großveranstaltungen. Bei dieser Gelegenheit wurden auch Miriam Marschall und Oliver Hogger als neue Verantwortliche für den Fachbereich Großveranstaltungen gewählt. Zudem wurde das Jugendforum „JF Connect“ ins Leben gerufen, das die Beteiligung der Jugendlichen stärken soll. Lina wurde zur Kreisjugendsprecherin gewählt, während Leonie als freie Mitarbeiterin für JF Connect fungiert. Das Ziel? Den Jugendlichen eine Stimme geben und ihre Ideen aktiv in die Arbeit der Jugendfeuerwehr einbringen!

Ein offener Austausch soll es den Mitgliedern ermöglichen, voneinander zu lernen und Veränderungen mitzugestalten. Die Bedeutung der Kinder- und Jugendfeuerwehren für die Zukunft des Brandschutzes wurde mehrfach betont. Die Kreisjugendfeuerwehr blickt auf 30 Jahre erfolgreiche Nachwuchsarbeit zurück und plant eine engagierte Zukunft, die den jungen Feuerwehrleuten neue Perspektiven eröffnet.

Ein Blick über die Grenzen: Die Jugendfeuerwehr Mittelsachsen

Ein paralleler Blick auf die Kreisjugendfeuerwehr Mittelsachsen zeigt, wie wichtig solche Initiativen sind. Dort engagieren sich rund 2.100 Kinder und Jugendliche in 106 Jugendfeuerwehren und 22 Kinderfeuerwehren. Erstaunlich ist auch, dass etwa 650 der aktiven Mitglieder Mädchen sind. Diese Organisation hat sich zum Ziel gesetzt, die Jugendgruppen mit Fachwissen und Engagement zu unterstützen. Zu ihren Aufgaben zählen unter anderem die Organisation von Wettbewerben, Zeltlagern und Ausflügen sowie die Bereitstellung von Weiterbildungsangeboten und Materialien.

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Die Förderung von Gemeinschaft und die Stärkung von Kompetenzen stehen auch hier im Fokus. Die Kreisjugendfeuerwehr Mittelsachsen vertritt die Interessen der Kinder- und Jugendfeuerwehren auf Kreis- und Landesebene und setzt sich für die Wertschätzung des Ehrenamtes in der Jugendarbeit ein. Das ist nicht nur wichtig, sondern auch ein Zeichen für die Relevanz der Feuerwehren in der Gesellschaft.

Ein starkes Netzwerk für die Zukunft

Im Jahr 2025 leisteten ehrenamtliche Betreuende in den Kinder- und Jugendfeuerwehren in Deutschland mehr als 4,5 Millionen Arbeitsstunden. Die Deutsche Jugendfeuerwehr verzeichnete einen Zuwachs von 2,18 Prozent bei der Anzahl der engagierten Kinder und Jugendlichen, insgesamt 380.441. Darunter befanden sich 274.763 Jugendliche, von denen 86.034 Mädchen sind. Auch die Kindergruppen wuchsen: In 6.308 Gruppen wurden 105.678 Kinder gezählt, davon 40.431 Mädchen. Dies entspricht einem Wachstum von 6,11 Prozent im Bereich der Kindergruppen.

Rund 127.000 Ehrenamtliche engagieren sich in der Jugendfeuerwehr und tragen so dazu bei, Werte wie Gemeinsinn, Spaß, individuelle Vielfalt und Hilfsbereitschaft zu fördern. Die Zukunft der Feuerwehren liegt in den Händen dieser engagierten jungen Menschen. Sie sind die nächste Generation von Feuerwehrleuten, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und ihre Gemeinschaft zu schützen.