Heute ist der 15.05.2026, und in Rotenburg an der Fulda hat sich etwas getan! Der Spatenstich für die Umgestaltung des nördlichen Fuldaufers fand am 13. Mai 2026 statt – ein wahrlich aufregendes Ereignis, das im Rahmen des bundesweiten Tags der Städtebauförderung gefeiert wurde. Bürgermeister Marcus Weber war vor Ort, zusammen mit einer Reihe von politischen Vertretern, darunter Bundestagsabgeordneter Wilhelm Gebhard und Staatssekretärin Ines Fröhlich. Es war ein bunter Mix aus Politik und Engagement, der die Bedeutung dieses Projekts unterstrich.
Das Berliner Landschaftsarchitekturbüro bbz hat 2020 den Wettbewerb für dieses spannende Projekt gewonnen. Es ist wirklich beeindruckend zu sehen, wie viel Herzblut in die Umgestaltung des Uferbereichs gesteckt wird. Die Bauarbeiten am südlichen Ufer, die zwischen September 2023 und Juni 2025 abgeschlossen sein sollen, sind bereits ein erster Schritt. Doch nun wird auch die nördliche Seite unter die Lupe genommen. Die Firma Räuber führt die Arbeiten durch, während die Marketing- und Entwicklungsgesellschaft Rotenburg mbH (MER) sowie die Stadtverwaltung das Projekt begleiten.
Attraktive Aufenthaltsqualität und Klimaanpassung
Geplant sind neue Grünflächen, moderne Sitz- und Aufenthaltsbereiche, eine Sitztreppenanlage am Wasser sowie eine Skateranlage und ein neuer Imbissstand an der alten Fuldabrücke. Das Ziel? Ein zeitgemäßer, einladender Uferbereich, der nicht nur zum Verweilen einlädt, sondern auch zur Klimaanpassung und nachhaltigen Stadtentwicklung beiträgt. Die Gesamtkosten des zweiten Bauabschnitts belaufen sich auf etwa fünf Millionen Euro, wobei die Stadt einen Eigenanteil von rund 1,2 Millionen Euro trägt. Die Fördermittel kommen aus den Programmen „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ und „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“. Die Fertigstellung des Projekts ist für das Frühjahr 2027 angesetzt.
Diese Umgestaltung des Fuldaufers ist ein wichtiger Schritt für Rotenburg. Im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ wird der Fluss stärker ins Stadtbild eingebunden, die Aufenthaltsqualität erhöht und der öffentliche Raum klimagerecht weiterentwickelt. So wurde das Südufer, die Altstadtseite, bereits nach rund zwei Jahren Bauzeit im Juni 2025 eröffnet. Die Umgestaltung dort umfasst großzügige Sitzstufenanlagen direkt an der Fulda, einen künstlichen Bachlauf, barrierefreie Wege und moderne Aufenthaltsbereiche – einfach einladend!
Ein Blick in die Zukunft
Für das Nordufer, die Neustadtseite, steht die Umgestaltung ab Winter 2025/26 auf dem Plan. Hier sind einige spannende Maßnahmen vorgesehen: eine barrierefreie Großfreitreppe zur Fulda, neue Spiel- und Erholungsflächen, ein multifunktionaler Platz unter der Brücke sowie zusätzliche Begrünung und Sitzgelegenheiten. Der Förderzuschlag aus dem Bundesprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ hilft Rotenburg dabei, diese klimaresilienten und nachhaltigen öffentlichen Räume zu gestalten.
Die Entwicklungen am Fuldaufer zeigen, wie wichtig solche Projekte für die Lebensqualität in Städten sind. Das ist nicht nur ein Gewinn für die Stadt, sondern auch für alle, die dort leben und die Natur genießen wollen. Die Umgestaltung wird Rotenburg an der Fulda ein neues Gesicht geben und den Fluss als zentrales Element des Stadtlebens hervorheben. Es bleibt spannend zu beobachten, wie die Arbeiten voranschreiten und was der neue Uferbereich zu bieten hat.
Weitere Informationen zur Umgestaltung des Fuldaufers finden Sie hier.