In Hessen ist das Rauchen in Freibädern weitestgehend erlaubt, ganz im Gegensatz zu den strengen Regelungen in Baden-Württemberg. Das sorgt natürlich für einige Diskussionen, besonders unter den Badegästen. Die Stadtwerke Gießen haben bereits bestätigt, dass in ihren Freibädern Rauchverbot nicht existiert. Das klingt erstmal nach einer bequemen Lösung für die Raucher – und für die, die sich an den Qualm gewöhnen müssen, vielleicht weniger erfreulich.

In einigen größeren Städten wie Kassel und Frankfurt gibt es sogar ausgewiesene Raucherbereiche. Das heißt, man kann sich ganz entspannt einen Glimmstängel gönnen, solange man sich an die Regeln hält. Wiesbaden zeigt sich da etwas restriktiver: Hier ist Rauchen nur außerhalb von Umkleide-, Sanitär- und Badeplätzen erlaubt, und das auch nur, wenn keine anderen Gäste gestört werden. In Darmstadt wiederum ist das Rauchen stark eingeschränkt. Dort ist es in Becken-, Ufer-, Sanitär-, Umkleide-, Kinder- und Planschbereichen sowie auf angrenzenden Spiel- und Liegeflächen völlig tabu.

Neue Regelungen in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg hingegen wurde am 1. Juni ein neues Nichtraucherschutzgesetz eingeführt, das ein generelles Rauchverbot in Freibädern mit sich bringt. Das bedeutet, Zigaretten, E-Zigaretten, Shishas und sogar Produkte ohne Tabak oder Nikotin sind nun im Freibad nicht mehr erlaubt. Ein großer Schritt für die Gesundheit, aber auch ein echter Einschnitt für viele Badegäste. Freibäder wie das in Bad Rappenau haben bereits farblich gekennzeichnete Raucherbereiche eingerichtet, die von einem Bademeister überwacht werden. Das klingt nach einer echten Herausforderung – die Einhaltung des Verbots muss schließlich ständig kontrolliert werden.

Dennoch gibt es auch Freibäder, wie das in Wertheim, wo Rauchen auf der Liegewiese bleiben darf. Dort ist die Fläche einfach zu groß für regelmäßige Kontrollen, was das Ganze etwas entspannter macht. Aber rund um die Schwimmbecken wird auch hier das Rauchen rigoros verboten. Freibadbetreiber müssen sich an die neuen Vorgaben halten und spezielle Raucherbereiche klar kennzeichnen. In Stuttgart finden bereits Gespräche statt, um die neuen Regelungen einzuführen – vorerst wird auf Dialog gesetzt, keine Bußgelder in der Übergangszeit.

Die Situation in Hessen

In Hessens Freibädern dürfen Raucher unter den genannten Einschränkungen in der Regel noch Zigaretten und E-Zigaretten konsumieren. Aber Shishas, Wasserpfeifen und E-Shishas sind in den meisten Freibädern, einschließlich Darmstadt und Frankfurt, strikt verboten. Und das gilt auch für die Stadt Wiesbaden, wo sogar der Konsum von Cannabis in allen Bereichen des Bades, einschließlich der Freiflächen, untersagt ist. Das sorgt für ein gewisses Durcheinander unter den Gästen, die sich vielleicht nicht so recht entscheiden können, ob sie ihre Wasserpfeife oder ihre Zigaretten mitbringen sollen.

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Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation in beiden Bundesländern entwickeln wird. Während Hessen noch eine gewisse Freiheit für Raucher bietet, hat Baden-Württemberg klare Grenzen gesetzt, die sich vor allem auf den Schutz von Kindern und Jugendlichen konzentrieren. Die Diskussionen darüber, wo und wie wir uns in Zukunft entspannen können, werden sicherlich noch weitergehen.

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