Heute ist der 9.05.2026 und im Vogelsbergkreis gibt es aufregende Neuigkeiten! Der Koalitionsvertrag zwischen der SPD und der CDU wurde unterzeichnet und die beiden Parteien setzen auf eine gemeinsame Zukunft. Die neue Kreiskoalition hat klare Prioritäten: Schulbau und Sicherheit stehen ganz oben auf der Agenda. Ganz konkret fließen rund 27 Millionen Euro aus dem Sondervermögen des Bundes in verschiedene Projekte, die das Leben im Kreis nachhaltig verbessern sollen.

Ein zentrales Element der Planung sind fünf Schulbauprojekte, die mit insgesamt 25 Millionen Euro unterstützt werden. Dazu gehört die Sanierung der Oberwaldschule in Grebenhain und die Erweiterung der Dieffenbachschule in Schlitz. Auch der Neubau an der Cornelia-Funke-Schule in Brauerschwend und das Gebäude 3 der Vogelsbergschule in Lauterbach stehen auf der Liste. Und nicht zu vergessen: der erste Bauabschnitt der Gesamtschule Mücke. Diese Investitionen sollen nicht nur die Gebäude modernisieren, sondern auch einen Fokus auf verlässliche Ganztagsbetreuung, Digitalisierung und die Stärkung von Berufsschulen legen.

Kooperationsgeist und neue Strukturen

Der CDU-Kreisvorsitzende Hauke Schmehl hebt die gute Zusammenarbeit mit der SPD hervor. Diese gemeinsame Anstrengung soll den Vogelsbergkreis voranbringen. Die beiden Parteien haben sich darauf geeinigt, den Kreisausschuss von 16 auf 10 ehrenamtliche Mitglieder zu verkleinern, was die Effizienz steigern soll. Ein weiterer Punkt ist die Verteilung der Beauftragten: Die CDU kümmert sich um Senioren und Inklusion, während die SPD für Gleichstellung und Integration zuständig ist.

Landrat Dr. Jens Mischak betont, dass auch die wirtschaftliche Entwicklung nicht vernachlässigt wird. Initiativen zur Fachkräftesicherung, Ausbildungsmessen und Tage der Ausbildung sind geplant, um die Region für junge Menschen attraktiv zu halten. Das Sicherheitskonzept wird ebenfalls überarbeitet, und 2,2 Millionen Euro fließen in die Gefahrenabwehr, wobei ein besonderes Augenmerk auf ein Wechselladerkonzept gelegt wird.

Digitalisierung und soziale Angebote

Ein weiterer wichtiger Aspekt der neuen Koalition ist die Digitalisierung. Der Ausbau der Breitbandinfrastruktur und die Möglichkeit digitaler Antragstellungen sollen vorangetrieben werden. Auch im sozialen Bereich gibt es Pläne zur Stärkung von Beratungs- und Unterstützungsangeboten. Der Pflegestützpunkt soll sich zu einem Pflegekompetenzzentrum entwickeln, was für viele Menschen in der Region eine Erleichterung sein könnte.

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Die Gesundheitsversorgung ist ein weiteres zentrales Thema. Ein Neubau des Kreiskrankenhauses und die Kooperation mit anderen Kliniken sind in Planung, um sicherzustellen, dass die Menschen im Vogelsbergkreis auch in Zukunft gut versorgt sind. Und für die Jugend wird das Kreisjugendheim in Landenhausen zu einer modernen Freizeitstätte umgebaut – das klingt doch vielversprechend!

Mobilität und Sportförderung

Die Mobilität im Kreis soll ebenfalls verbessert werden. Es gibt ein Bekenntnis zur Ortsumgehung Lauterbach-Wartenberg und die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs steht auf der Liste. Auch der Ausbau der E-Lade-Infrastruktur und des Radwegenetzes wird vorangetrieben. Sportfans können sich freuen: Die Sportförderung soll von 50.000 auf 250.000 Euro erhöht werden – das ist ein echter Schritt in die richtige Richtung!

Mit diesen Maßnahmen strebt die Koalition einen dauerhaft ausgeglichenen Haushalt an. Nettoneuverschuldung soll nicht über eine Million Euro jährlich steigen, und freiwillige Leistungen sollen auf 2,1 Millionen Euro beschränkt werden. Die Effizienz der Kreisverwaltung soll durch Digitalisierung und Bürokratieabbau gesteigert werden. Um das Ganze abzurunden, ist eine grundlegende Organisationsuntersuchung der Verwaltung geplant.

Hier in der Region ist die Aufbruchsstimmung spürbar. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Pläne konkret umsetzen lassen, aber die Richtung stimmt. Die Zusammenarbeit zwischen den Parteien könnte ein Schlüssel zu einem erfolgreichen Vogelsbergkreis sein.

Weitere Informationen zu diesen Themen finden Sie in dem Artikel des Lauterbacher Anzeiger.