Investitionen in die Bildungsinfrastruktur im Wetteraukreis während der Sommerferien
Die Sommerferien sind endlich da und während die Schulen geschlossen sind, wird im Wetteraukreis fleißig gewerkelt. Diese Zeit wird genutzt, um Um- und Ausbauarbeiten sowie Sanierungen in den Schulen voranzutreiben. Landrat Jan Weckler schaut regelmäßig auf den Baustellen vorbei, um sich ein Bild vom Fortschritt zu machen – und das ist auch dringend nötig, denn es gibt viel zu tun!
Besonders an der Selzerbachschule in Klein-Karben tut sich was. Hier entsteht ein neues zweistöckiges Gebäude, das schon in der Rohbauphase ist. Die Geräusche von Hämmern, Bohren und den Kränen, die auf dem Pausenhof aufgestellt wurden, sind für die 254 Kinder, die die Fortschritte verfolgen, fast schon eine Art musikalische Untermalung. Der Neubau kostet etwa 7,8 Millionen Euro und soll den Platz für Ganztagsangebote erweitern. Geplant sind Mensabereich, Mehrzweckräume und Gruppenräume. Und das Beste: Der Neubau wird barrierefrei erschlossen – ein echter Gewinn für alle!
Investitionen in die Zukunft
Doch nicht nur in Klein-Karben wird fleißig gebaut. Auch an der Limeshainer Grundschule in Himbach laufen die Bauarbeiten bereits. Hier investiert der Wetteraukreis 10,8 Millionen Euro in den Ausbau, wobei ein Bagger gerade die Baugrube aushebt. Der Neubau wird ebenfalls zweigeschossig mit Klassenräumen und Mensa errichtet und soll bis April 2028 fertiggestellt sein. Ein Verbindungsbau wird das neue Gebäude mit dem bestehenden Schulgebäude verbinden, und auch die Außenanlage wird nach den Arbeiten neu gestaltet. 400.000 Euro sind zudem für die Ausstattung des neuen Gebäudes eingeplant. Ein Ausweichschulhof wurde für die betroffenen Schüler eingerichtet – das zeigt, wie wichtig die Schulbildung auch in schwierigen Zeiten ist.
Die Investitionen in den Schulbau im Wetteraukreis sind Teil eines größeren Plans. Über 500 Millionen Euro fließen hier in die Sanierung, den Umbau und die Ausstattung von Schulen. Das ist eine gewaltige Summe, die zeigt, wie ernst es den Verantwortlichen ist, die Bildungsinfrastruktur zukunftssicher zu machen. Landrat Weckler hebt hervor, dass die jährlichen Besuche der Baustellen während der Sommerferien nicht nur Routine sind, sondern auch ein Zeichen für das Engagement, das hier an den Tag gelegt wird.
Bundesweite Förderung für Ganztagsbildung
Diese Bemühungen stehen im Einklang mit einem bundesweiten Investitionsprogramm, das bis Ende 2027 fast drei Milliarden Euro für den Ausbau der Ganztagsbildung und -betreuung für Grundschulkinder bereitstellt. Das bedeutet, dass nicht nur im Wetteraukreis, sondern in ganz Deutschland Anträge auf Fördermittel gestellt werden können, um den qualitativen und quantitativen Ausbau von Ganztagsplätzen voranzutreiben. Aktuell nutzen bereits 1,8 Millionen Grundschulkinder diese Angebote – doch der Bedarf wächst. Die Förderung soll helfen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern, was besonders für Mütter, die oft in Teilzeit arbeiten, von entscheidender Bedeutung ist.
Der Rechtsanspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung wird schrittweise bis zum Schuljahr 2029/30 für alle Kinder der Klassenstufen 1 bis 4 ausgeweitet. Damit wird auch die Grundlage für Neubauten, Umbauten und die Ausstattung von Räumen gelegt. Vor diesem Hintergrund wird klar, dass die Projekte im Wetteraukreis nicht nur eine lokale Bedeutung haben, sondern Teil eines großen Ganzen sind, das die Bildungslandschaft in Deutschland zukunftssicher gestalten soll.
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