Im malerischen Wetteraukreis, genauer gesagt in Selters, fand kürzlich ein ganz besonderes Sommerfest statt. Unter dem schattenspendenden Dach einer alten Platane, auf dem Nabu-Gelände und dem Haus an den Salzwiesen, tummelten sich zahlreiche Gäste. Das Familienzentrum „dasgute.haus“ erhielt dabei einen großzügigen Zuschuss von 11.050 Euro aus dem Programm „Frühe Hilfen“. Diesen Betrag überreichte die Sozialdezernentin Marion Götz mit viel Freude. Der Zuschuss soll helfen, die Initiativen des Familienzentrums weiter auszubauen und zu stärken.

Das Fest war ein echter Hit! Dr. Agnes Model, Teresa Neite, Stefanie Krause und Eugenia Pellegrini begrüßten junge Familien und Nabu-Mitglieder mit offenen Armen. Das bunte Programm bot Aktivitäten wie Bogenschießen, Ziegenbesuche und sogar eine Insektenfotowand. Ein echter Genuss waren die Speisen und kühlen Getränke, während das Duo Indian Summer die Gäste musikalisch begleitete. Marion Götz und die Bürgermeisterin von Glauburg, Henrike Strauch, waren ebenfalls vor Ort und zeigten sich begeistert von der lebhaften Atmosphäre.

Ein Ort der Begegnung

„dasgute.haus“ fungiert nicht nur als Anlaufstelle für junge Familien, sondern bietet auch Wohlfühlangebote für Babys, Familiensprechstunden, Erzählcafés und offene Treffs für Alleinerziehende an. Es ist ein Ort, an dem Generationen aufeinandertreffen und sich austauschen können. Der Vorsitzende des Nabu Ortenberg, Dietmar Wäß, sprach von der wertvollen Kooperation zwischen dem Familienzentrum und dem Naturschutzverein, die nicht nur den Naturschutz fördert, sondern auch die Gemeinschaft stärkt.

Die Angebote der Frühen Hilfen sind freiwillig, vertrauensvoll, niedrigschwellig und kostenfrei, was sie zu einer wichtigen Unterstützung für Eltern bei der Kindererziehung macht. Hier können Familien Orientierung suchen, sich austauschen und sogar eigene Initiativen starten. So wird die Möglichkeit geboten, aktiv zu werden und die Gemeinschaft mitzugestalten.

Ein Blick auf die Bedeutung von Familienzentren

Familienzentren sind in Deutschland auf dem Vormarsch. Laut einer Erhebung waren im Jahr 2020 in fast 85 Prozent der befragten Kommunen Familienzentren vorhanden. Besonders in städtischen Gebieten sind sie stark verbreitet. Diese Einrichtungen spielen eine entscheidende Rolle, indem sie als Lotsen für Familien fungieren und den Zugang zu weiteren Hilfen erleichtern. In 74,8 Prozent der Kommunen mit einem Netzwerk sind Familienzentren in die Kooperation der Frühen Hilfen eingebunden. Solche Zusammenarbeiten sind von großer Bedeutung, um Eltern in ländlichen Regionen zu erreichen und ihnen die Unterstützung zukommen zu lassen, die sie benötigen.

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Die qualitative Forschung zeigt jedoch, dass die Zusammenarbeit zwischen Kitas und Frühen Hilfen noch nicht optimal institutionalisiert ist. Hier gibt es noch viel zu verbessern, um den Bedürfnissen der Familien gerecht zu werden. Das NZFH (Nationales Zentrum Frühe Hilfen) fördert den Austausch und bietet Fachinformationen sowie Materialien zur Weitergabe an Eltern an. Die Vernetzung und Entwicklung von Schnittstellen sind entscheidend für den Ausbau dieser wichtigen Angebote.

Insgesamt bleibt festzuhalten, dass solche Feste und Initiativen wie das Sommerfest in Selters nicht nur wichtig für die Gemeinschaft sind, sondern auch einen Raum schaffen, in dem sich Familien willkommen fühlen und Unterstützung finden können. Und das ist doch einfach nur schön!

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