DER BUS KOMMT
In Wiesbaden gibt es Neuigkeiten aus dem benachbarten Deutschland, die für alle Verkehrsliebhaber interessant sind. Die Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft mbH (RTV) hat einen neuen Podcast gestartet, der den Titel „DER BUS KOMMT“ trägt. Dieser Podcast bietet eine spannende Gelegenheit, sich über aktuelle Informationen und Angebote im Nahverkehr zu informieren. Die Macher haben sich wirklich Mühe gegeben und bieten nicht nur die neuesten Nachrichten, sondern auch interessante Hintergrundgeschichten von der Strecke. Das ist besonders fesselnd, wenn man bedenkt, dass Gespräche mit Partnern, Mitarbeitenden und Fahrgästen Teil des Formats sind. Wer also regelmäßig auf dem Laufenden bleiben möchte, sollte sich diesen Podcast nicht entgehen lassen, denn er ist kostenlos und bei großen Podcastanbietern verfügbar. Produziert wird das Ganze von STUDIO VENEZIA, was nicht nur für gute Qualität, sondern auch für spannende Inhalte sorgt. Bei Fragen oder Feedback kann man sich einfach an marketing@rtv-mail.de wenden oder die Webseite www.r-t-v.de besuchen.
Ein Blick auf den Nahverkehr
Gerade in Zeiten, in denen die Mobilität immer mehr in den Fokus rückt, sind solche Initiativen Gold wert. Und das ist noch nicht alles! Am 16. Deutschen Nahverkehrstag in Koblenz treffen sich Experten, um über die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs zu diskutieren. Gesprächspartner sind unter anderem Prof. Dr. Volker Blees von der Hochschule RheinMain und Frieder Zappe von der Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH. Die zentrale These lautet: Der Übergang vom klassischen ÖPNV zur öffentlichen Mobilität ist unerlässlich. Auch wenn derzeit viele Sharing-Angebote existieren, scheinen sie noch in den Kinderschuhen zu stecken – ähnlich wie der ÖPNV vor 30 Jahren. Das spricht für den Bedarf an mehr Integration und einer klaren Regulatorik im Bereich Mobilität.
In Rheinland-Pfalz wurde bereits ein Schritt in die richtige Richtung gemacht, denn hier gibt es eine Öffnung im ÖPNV-Gesetz für ergänzende Mobilitätsformen. Doch das allein reicht nicht aus! Die Kommunen benötigen einen klaren Auftrag, um Maßnahmen effektiv umsetzen zu können. Ein spannendes Beispiel könnte das Jobticket sein, das Freiminuten beim Mietrad inkludiert. Solche soliden Modelle könnten dazu beitragen, dass Sharing-Angebote als Teil der Daseinsvorsorge betrachtet und entsprechend finanziert werden. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Entwicklungen auf die Mobilität in der Region auswirken werden.
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