Heute ist der 20.05.2026, und in Oberneuland dreht sich alles um die Musik! Vom 28. Mai bis 13. Juni findet das vierte Internationale Musikfest in der Kirche St. Johann statt. Ein Event, das nicht nur die Herzen der Klassik-Fans höher schlagen lässt, sondern auch eine gelungene Verbindung von Tradition und Innovation darstellt. Organisiert wird das Festival von Denis Goldfeld, einem talentierten Musiker und dem künstlerischen Kopf hinter diesem kulturellen Highlight. Die Idee für das Festival kam während der Corona-Pandemie, als Goldfeld entschloss, ein Zeichen für die Kunst zu setzen.
Das diesjährige Programm ist reich gefüllt mit musikalischen Höhepunkten. Den Auftakt macht Denis Goldfeld gemeinsam mit seiner Familie, was sicherlich für eine ganz besondere Atmosphäre sorgt. Am 4. Juni wird der renommierte Bratscher Maxim Rysanov in Oberneuland zu hören sein, wobei er Werke von Schubert, Brahms und Schostakowitsch spielt – eine wahre Freude für jeden Musikliebhaber. Und nicht zu vergessen: Roby Lakatos, der bekannte Geiger, wird am 10. Juni auf der Bühne stehen und sein Publikum mit einer Mischung aus Jazz, Klassik, Weltmusik und Folk begeistern.
Ein Fest für die Sinne
Die Konzertabende beginnen jeweils um 19:30 Uhr – ein perfekter Zeitpunkt, um den Tag mit einer musikalischen Auszeit ausklingen zu lassen. Die Ticketpreise variieren, sodass für jeden Geldbeutel etwas dabei ist: Regulär kosten die Karten zwischen 30 und 35 Euro, ermäßigt zwischen 20 und 25 Euro. Wer gleich mehrere Konzerte besuchen möchte, kann ein Abonnement für sechs Konzerte für 150 Euro erwerben. Tickets sind unter anderem bei Montini Weinhandel und der Apotheke Oberneuland sowie online unter www.oberneuland.info/musikfest erhältlich.
Ein ganz besonderes Highlight wird das Trio Seramonica sein, das christlich-jüdische Fantasien interpretiert. Ramón Jaffé, der Cellist mit Bremer Wurzeln, bringt mit seinem Ensemble Werke von Erwin Schulhoff und Don Jaffé auf die Bühne – Musik, die sich mit der Shoah auseinandersetzt und zum Nachdenken anregt. Solche Themen sind in der heutigen Zeit wichtiger denn je und verleihen dem Festival eine tiefere Dimension.
Ein Publikum aus verschiedenen Städten
Das Festival zieht Klassik-Fans aus weit her an. Besucher kommen aus Städten wie Hamburg und München, um die erstklassigen Darbietungen zu erleben. Das spricht für die hohe Qualität und die Anziehungskraft des Festivals. Denis Goldfeld, der selbst in Oberneuland lebt, hat durch seine künstlerischen Beziehungen, insbesondere zu Pianistin Sofja Gülbadamova, ein Netzwerk geschaffen, das viele talentierte Musiker zusammenbringt und die kulturelle Landschaft bereichert.
Mit all diesen musikalischen Schätzen im Gepäck bietet das Internationale Musikfest Oberneuland nicht nur Unterhaltung, sondern auch eine Möglichkeit, sich mit der Musik auf eine tiefere Weise zu verbinden. Man darf gespannt sein, was die kommenden Tage bringen werden. Unweigerlich wird es ein Fest für die Sinne – und vielleicht auch für die Seele.