Sommerlinie zwischen Greifswald und Lubmin feiert Comeback
Heute ist der 12.07.2026 und in Greifswald gibt es spannende Neuigkeiten! Die Zugverbindung zwischen Greifswald und dem schönen Seebad Lubmin, die seit 1999 nicht mehr genutzt wurde, feiert ein Comeback – und das gleich mit einer Sommerlinie. Ab dem 13. Juli 2026 wird die Bahnlinie RB29 an Wochenenden und während der Sommerferien wieder in Betrieb genommen. Der Preis für eine einfache Fahrt beträgt 7 Euro, ein gutes Angebot für alle, die die Region erkunden möchten. Die Verbindung wird bis zum 23. August 2026 verfügbar sein und das in einem 2-Stunden-Takt, was besonders für Tagesausflügler attraktiv ist.
Der Zug pendelt sechsmal täglich. Die erste Abfahrt in Greifswald ist um 8:53 Uhr, die letzte in Lubmin um 19:36 Uhr. Die Region sehnt sich seit Jahren nach einer dauerhaften Zugverbindung, was durch eine Bürgerinitiative, die vor etwa drei Jahren über 1.000 Unterschriften gesammelt hat, unterstrichen wird. Greifswalds Oberbürgermeister hebt die Bedeutung dieser Verbindung für den nachhaltigen Tourismus hervor – ein kluger Schachzug, denn das Seebad Lubmin ist nicht nur ein beliebtes Ziel für Familien mit seinem 5 Kilometer langen Sandstrand und flachem Wasser, sondern bietet auch viele Aktivitäten für Kinder.
Fischerfest und Attraktionen
Ein besonderes Highlight wird das Fischerfest Gaffelrigg sein, das vom 17. bis 19. Juli 2026 in Wieck stattfindet. Anlässlich des Festivals wird die Sommerlinie am 18. und 19. Juli bis zum Greifswalder Museumshafen verlängert. Die Festlichkeiten versprechen ein buntes Programm mit Traditionsseglern, Live-Musik und regionalen Spezialitäten. Wer die zentrale Festmeile erreichen möchte, kann einfach die Stadtbuslinien 2 und 3 nutzen.
Die Strecke zwischen Greifswald und Lubmin ist etwa 25 Kilometer lang und war früher hauptsächlich von Arbeitern genutzt worden, die zum Kernkraftwerk in Lubmin fuhren. Aktuell werden auf dieser Strecke nur Güter transportiert, doch die Wiederbelebung des Personenverkehrs könnte sich als sinnvoll erweisen, insbesondere im Hinblick auf die Entwicklung eines tragfähigen Konzepts für die Strecke, das das Verkehrsministerium plant.
Mobilitätsoffensive in Mecklenburg-Vorpommern
Die Einführung der Sommerlinie ist Teil der größeren „Mobilitätsoffensive Mecklenburg-Vorpommern“, die am 5. April 2023 von Wirtschafts- und Verkehrsminister Reinhard Meyer vorgestellt wurde. Ziel dieser Offensive ist es, ein flächendeckendes Landesmobilitätsnetz aufzubauen, das nicht nur Städte, sondern auch kleine Dörfer anbindet. Mit attraktiven Angeboten und modernen Tarifen soll der Umstieg vom Auto auf Bus und Bahn gefördert werden.
Für Reisende gibt es verschiedene Ticketangebote, darunter das Deutschland-Ticket, das auch für Fährverbindungen gilt, sowie ermäßigte Fahrpreise für Kinder und die Möglichkeit, Fahrräder mitzuführen. Kinder unter 6 Jahren fahren sogar kostenlos! Dies alles macht die Sommerlinie zu einer interessanten Option für einen Ausflug ins Seebad oder einen Besuch in der historischen Altstadt von Greifswald, wo Sehenswürdigkeiten wie die Klosterruine Eldena und der Dom St. Nikolai auf einen Besuch warten.
Die Menschen in der Region sind optimistisch und hoffen auf eine hohe Nutzung des Angebots. Schließlich könnte der Erfolg der Sommerlinie Grund genug sein, um eine dauerhafte Verbindung zu schaffen. Wer weiß, vielleicht wird es bald wieder eine regelmäßige Verbindung zwischen Greifswald und Lubmin geben – und das wäre einfach nur großartig!
Für weitere Informationen zur Sommerlinie und den aktuellen Fahrplänen schauen Sie doch mal hier.
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