Heute ist der 19.06.2026 und in Rügen wird ein ganz besonderes Ereignis gefeiert. Der Abschluss der ersten Suchtwoche im Landkreis Vorpommern-Rügen wird mit einer Filmvorführung im UC Kino in Bergen auf Rügen gebührend gewürdigt. Der Dokumentarfilm „Tausche Panikattacken gegen Leberzirrhose“ des Greifswalder Filmemachers Paul Sauerland feiert hier seine Premiere in Mecklenburg-Vorpommern. Zuvor wurde der Film bereits in Hamburg gezeigt, doch an diesem Abend ist alles besonders – es geht um mehr als nur die Filmkunst.

Der Film erzählt die bewegende Geschichte von Lutz Riewe, der seine Krankheit durch eine Organtransplantation überwunden hat. Die Zuschauerinnen sind sichtlich berührt, als Lutz auf der Bühne steht und von seinem Weg von der Diagnose über die Transplantation bis hin zur Heilung berichtet. Nach der Vorführung findet eine Gesprächsrunde statt, die von vielen Besuchern als emotional und aufschlussreich empfunden wird. „Danke für die Offenheit“, hören wir aus dem Publikum, und es ist klar, dass Themen wie Alkoholismus und seine Folgen hier nicht nur besprochen, sondern auch ernst genommen werden.

Ein Gesicht für die Betroffenen

Die Suchtwoche hat sich zum Ziel gesetzt, den Betroffenen ein Gesicht zu geben und wichtige Präventionsarbeit zu leisten. Veranstalter sind die Greifswalder Odebrecht-Stiftung und die Suchtberatungsstelle in Bergen. Hier wird klar, dass die Aufklärung und Sensibilisierung für Suchtproblematiken in Schulen und der Gesellschaft insgesamt von großer Bedeutung sind. Die Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft „Sucht“ setzt sich dafür ein, den Zugang zu Beratungsstellen zu erleichtern. Informationen für Interessierte und Betroffene werden bereitgestellt, um die Hürden für Hilfe und Unterstützung zu senken.

Im Rahmen der Suchtwoche wird nicht nur auf die individuellen Geschichten eingegangen, sondern auch auf die gesellschaftlichen Herausforderungen. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) ist in diesem Bereich aktiv und verfolgt das Ziel, ein Leben ohne Abhängigkeiten und Missbrauch von suchtgefährdenden Substanzen zu fördern. Sie erstellt Informationsmaterialien über die gesundheitsschädigenden Auswirkungen des Substanzmittelkonsums und zeigt Wege ins professionelle Hilfesystem auf. Eine Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unterstreicht die Wichtigkeit der Aufklärung.

Die Resonanz auf den Abend und die gesamte Suchtwoche ist durchweg positiv. Die Zuschauerinnen verlassen das Kino mit neuen Perspektiven und einem verstärkten Bewusstsein für die Herausforderungen, die Sucht mit sich bringt. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung – sowohl für die Betroffenen als auch für die Gesellschaft insgesamt, die mehr über diese Themen erfahren und lernen muss.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Insgesamt zeigt die Veranstaltung, wie wichtig es ist, über Sucht zu sprechen und die Betroffenen sichtbar zu machen. Wer mehr über die Themen Suchtprävention und Hilfsangebote erfahren möchte, findet unter dhs.de umfassende Informationen.

Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?

Gerade bei regionalen Medien zählt nicht nur inhaltliche Nähe, sondern auch die technische Abbildung davon. Unsere VeloCore-Plattform, umgesetzt durch Daniel Wom, verbindet lokale Relevanz mit moderner, performanter Technik.