In Stralsund, einer charmanten Hansestadt an der Ostsee, brennt ein neues Projekt auf der Agenda. Hier wird die Geschichte des berühmten Segelschulschiffs Gorch Fock I aufgearbeitet – und das mit viel Hingabe! Die Stadtverwaltung ruft auf zur Suche nach Originalstücken, die die Geschichte der Gorch Fock I lebendig werden lassen sollen. Ziel ist eine Ausstellung, die den Besuchern die über 90-jährige Geschichte des Schiffs näherbringen und die Ausbildung auf den Weltmeeren veranschaulichen möchte. Mehr dazu hier.

Bereits einige wertvolle Objekte sind vorhanden. Eine Uniform-Jacke und das persönliche Logbuch eines ehemaligen Matrosen geben einen ersten Einblick in das Leben an Bord. Doch die Stadt möchte mehr – sie hofft auf Erinnerungsstücke von Zeitzeugen, die das maritime Leben auf der Gorch Fock I dokumentieren. Noch liegt das Schiff im Stralsunder Hafen vor dem Ozeaneum und schaut auf die Wellen, aber schon bald, ab Mai 2024, wird es wieder betrieben werden und ganzjährig für Besucher geöffnet sein.

Einblicke in die Vergangenheit

Die Besucher dürfen sich auf informative Plakate freuen, die die Geschichte der Gorch Fock I aufbereiten. Momentan sind nur die Außenbereiche des Schiffs zugänglich, aber das wird sich bald ändern. Die Stadt investierte bereits 10,5 Millionen Euro in die Wiederherstellung der Schwimmfähigkeit, Takelage und Brandschutz. Bei all dem wird auch die Unterstützung des Bundes, mit weiteren 13,5 Millionen Euro aus dem Förderprogramm „KulturInvest“, nicht unerwähnt bleiben. Diese Gelder sind für den Ausbau des Traditionsschiffes vorgesehen.

Das Museumskonzept für die Gorch Fock I wurde ausgeschrieben, und das Ziel ist eine lebendige und authentische Ausstellung, die sowohl Erwachsene als auch Kinder und maritime Interessierte ansprechen soll. Hier sollen die Besucher nicht nur die Vergangenheit, sondern auch die Gegenwart des Schiffs erleben. Materialien wie Zeichnungen, Skizzen und Fotografien – darunter das Logbuch von Bernhard Vogel, einem ehemaligen Marinesoldaten aus den 1930er Jahren, der seinen Alltag und die Ausbildung an Bord dokumentierte – werden Teil der Ausstellung sein. Nähere Informationen dazu gibt es hier.

Ein Schiff mit Geschichte

Die Gorch Fock I, die immer noch leer im Hafen liegt, wird also nicht nur ein Ort der Geschichte, sondern auch ein Ort des Lernens. Bald wird es einen Bereich geben, in dem Besucher Knoten üben können – perfekt für alle, die das Handwerk des Segelns erlernen wollen. Und wie schön ist der Ausblick auf den neugestalteten Hafen und das Ozeaneum! Wenn das Schiff erst einmal voll in Betrieb ist, wird es sicherlich ein Anziehungspunkt für viele sein.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Stadt Stralsund bittet alle, die Erinnerungsstücke zur Gorch Fock I besitzen, sich zu melden. Es ist eine einmalige Gelegenheit, Teil einer lebendigen Ausstellung zu werden, die die maritime Geschichte auf so authentische Weise vermittelt. Wer weiß, vielleicht hat der ein oder andere noch ein altes Matrosenhemd oder eine Postkarte aus der Zeit auf dem Schiff im Schrank liegen. Es wäre doch toll, wenn diese Schätze ihren Platz im Museum finden könnten!