Heute ist der 10.05.2026, und während die Sonne in Stralsund aufgeht, blicken wir zurück auf einen aufregenden Tag, der die Städte Vorpommerns in ein neues Licht rückt. Der Tag der Städtebauförderung ist ein bundesweiter Aktionstag, der seit 2015 jährlich am zweiten Samstag im Mai gefeiert wird. Dieses Jahr feierten Städte wie Wolgast, Greifswald, Barth und Stralsund mit einer Vielzahl von Veranstaltungen, die das städtebauliche Engagement der letzten Jahre in den Vordergrund stellten. Man könnte sagen, die Vorpommern sind auf den Geschmack gekommen!
In Greifswald, wo die Veränderungen besonders deutlich sichtbar sind, fand ein Quartiersfest im Ostseeviertel Parkseite statt. Hier, wo sich in den letzten 24 Jahren durch gezielte städtebauliche Maßnahmen viel getan hat, wurden die Bürger eingeladen, an Stadtteilspaziergängen teilzunehmen, Mitmachaktionen auszuprobieren und sogar eine Fotoausstellung zu besuchen. Es gab sogar eine Filmpremiere – das Ganze war einfach ein Fest der Begegnung.
Vielfältige Aktionen in Stralsund und Wolgast
Stralsund ließ sich nicht lumpen. Hier wurde das neue Gemeinde- und Stadtteilzentrum in Knieper West präsentiert – ein beeindruckendes soziokulturelles Projekt von Stadt und Kirche. Die Atmosphäre war lebhaft, mit Musik, Tanz und Workshops, die die Besucher in ihren Bann zogen. Und wer hätte gedacht, dass ein alter Plattenwerk jetzt als Fotoreise dient? Das war definitiv ein Highlight!
Wolgast hingegen setzte den Fokus auf die Kirchplatzschule, deren Dach durch Städtebauförderung saniert wurde. Auf dem Schulhof konnten die Besucher Projekte sehen, die über drei Jahrzehnte Stadtsanierung hinweg entstanden sind. Besonders spannend war die Präsentation des neuen Vorhabens im Gebiet „Fischerwiek“. Außerdem zeigte der Förderverein St. Gertrud die Sanierung der Gertrudenkapelle, während das Museum einen archäologischen Sandkasten für Kinder anbot. Grabungsfunde von der Wolgaster Schlossinsel machten das Ganze zu einem kindgerechten Abenteuer.
Beteiligung und Engagement der Bürger
Was diesen Tag wirklich besonders macht, ist die aktive Teilnahme der Bürgerinnen und Bürger. Die Städtebauförderung ist nicht nur ein Programm, sondern eine Einladung zur Mitgestaltung. Die Bürger kennen ihre Quartiere und bringen Ideen ein, was für Verbesserungen nötig sind. In Greifswald wurden Formate zur Vorstellung abgeschlossener und geplanter Maßnahmen durchgeführt, um die Erfolge und Möglichkeiten der Städtebauförderung sichtbar zu machen.
Rund 600 Städte und Gemeinden in Deutschland nahmen an diesem Aktionstag teil, was die Bedeutung des Engagements von Kommunen, Partnern und Bewohnern in der Stadtentwicklung unterstreicht. Der Tag der Städtebauförderung ist also nicht nur ein Fest, sondern auch eine Plattform, um die Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen zu stärken und den Bürgern die Beteiligungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Insgesamt war der Tag der Städtebauförderung 2026 ein großes Fest des Zusammenhalts und der kreativen Stadtentwicklung. Die positiven Veränderungen, die in Vorpommern sichtbar sind, lassen auf eine spannende Zukunft hoffen. Und wer weiß, vielleicht sehen wir bald noch mehr solcher kreativen Ansätze, die das städtische Leben in Deutschland bereichern.
Wenn Sie mehr über diese aufregenden Entwicklungen erfahren möchten, können Sie den vollständigen Artikel auf Tagesschau.de nachlesen oder sich direkt auf der Webseite von Greifswald informieren: greifswald.de.