In der Gartenstadt Vahr tut sich was! Ab dem Sommer 2024 wird hier die Georg-Droste-Schule für sehbehinderte Kinder und das Regionale Beratungszentrum Ost (Rebuz Ost) an der Bardowickstraße entstehen. Der neue Gebäudekomplex wird aus zwei dreistöckigen Gebäuden und einer Sporthalle in der Mitte bestehen. Und wenn ich mir das so vorstelle, dann kann ich schon die ersten Schüler und Schülerinnen sehen, die neugierig durch die modernen Räumlichkeiten flitzen. Die Fassade wird aus Klinker sein und das Dach wird flach, was dem Ganzen einen zeitgemäßen Look verleiht.
Die Planungen für dieses ehrgeizige Projekt haben fast ein ganzes Jahrzehnt in Anspruch genommen. Was für ein Marathon! Der Bau beginnt mit den Erdarbeiten im Sommer 2024, und die Baugenehmigung wird für August 2024 erwartet. Hoch hinaus geht es dann im September 2024 mit den Hocharbeiten. Bis 2028 soll alles fertig sein. Man kann sich leicht vorstellen, dass hier viel Energie, Kreativität und auch Aufregung im Spiel ist.
Ein Ort für Lernen und Bewegung
Die Georg-Droste-Schule, die zuvor an der Grundschule an der Gete untergebracht war, war einfach zu klein geworden. Der neue Komplex wird durch seine miteinander verbundenen Teilelemente – Schule, Sporthalle und Beratungszentrum – ein richtiger Mittelpunkt für die Gemeinschaft. Die Sporthalle wird nicht nur für den Schulsport genutzt, sondern auch für Vereine außerhalb der Schulzeit. Besonders spannend ist, dass sie spezielle Vorbereitungen für Rollstuhlbasketball bieten wird. Das zeigt, wie inklusiv hier gedacht wird!
Fünf Bäume wurden bereits für den Bau gefällt, und möglicherweise müssen noch weitere weichen. Das tut schon ein bisschen weh, aber Platz für neue Entwicklungen ist wichtig. Der Parkplatz für die Schule wird im nördlichen Teil des Grundstücks angelegt, und das Beratungszentrum wird zusätzlich über die Beneckendorfallee erreichbar sein. Die einzige Zufahrt erfolgt über die Hützelstraße, was die ganze Sache etwas einfacher macht, denke ich.
Ein umfassendes Konzept
Der Gebäudekomplex wird eine Bruttogeschossfläche von 7.800 Quadratmetern umfassen und hat ein Budget von stolzen 33,5 Millionen Euro. Hier wird nicht nur gebaut, sondern auch überlegt! Das Gebäude wird mit einem Gründach und einer Photovoltaikanlage ausgestattet sein. So wird nicht nur auf Nachhaltigkeit geachtet, sondern auch auf die speziellen Bedürfnisse der sehbehinderten Kinder und Jugendlichen. Räume mit klarer Struktur und Orientierung sollen ein optimales Lernumfeld schaffen. Und für die Lehrkräfte sind Begegnungsräume und ruhige Arbeitsräume geplant, die den Austausch fördern.
Die Georg-Droste-Schule wird somit zu einem Ort, wo Inklusion nicht nur ein Wort ist, sondern gelebt wird. Ein bisschen erinnert mich das an die Empfehlungen der Kultusministerkonferenz zur inklusiven Bildung, die schon 2011 beschlossen wurden. Hier wird wirklich daran gearbeitet, dass Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam lernen können. Das ist ein großer Schritt in die richtige Richtung!
Für alle, die sich für barrierefreies Bauen und die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention interessieren, gibt es hier noch viel mehr zu entdecken. Schließlich müssen auch die Anforderungen an die Außenanlagen, Zugänge und Unterrichtsräume berücksichtigt werden. Es wird darauf geachtet, dass alles barrierefrei gestaltet ist. Rampen müssen verkehrssicher sein, und die Sanitärräume müssen ebenfalls den Bedürfnissen von Rollstuhlfahrern gerecht werden. Das ist alles Teil eines umfassenden Ansatzes, der die Teilhabe aller Menschen an gesellschaftlichen Prozessen ermöglicht.
Wenn ich an das Projekt denke, erfüllt mich das mit Vorfreude. Es wird spannend zu sehen, wie die Georg-Droste-Schule und das Beratungszentrum Gestalt annehmen und zu einem lebendigen Teil der Gemeinschaft in Vahr werden. Ich kann es kaum erwarten, die ersten Schritte der Schüler und Schülerinnen in diesem neuen, einladenden Raum zu beobachten!
Quelle: Weser-Kurier, Senatspressestelle Bremen, Nullbarriere.