Heute ist der 25.05.2026 und in Delmenhorst gibt es Berichte über eine besorgniserregende Serie von Einbrüchen, Diebstählen und Vandalismus. Am Pfingstwochenende, das ist in diesem Jahr etwas ruhiger verlaufen als gewohnt, wurden gleich drei Vorfälle registriert, die der Polizei insgesamt einen beträchtlichen Gesamtschaden von rund 15.000 Euro bescherten. Die Menschen in der Stadt sind besorgt, und das nicht ohne Grund.
Einer der Einbrüche ereignete sich in einem ehemaligen Blumengeschäft an der Wildeshauser Straße. Zwischen Montag, 15 Uhr, und Samstag, 15 Uhr, hatten es die Täter offenbar auf die dortige Einrichtung abgesehen. Sie hinterließen Farbschmierereien und zerstörten Fensterscheiben – ein Bild des Schreckens für die Anwohner. Aber das war noch nicht alles. In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Düsternortstraße wurde zwischen 11 und 21 Uhr ebenfalls eingebrochen. Die Täter hebelten die Wohnungstür auf, durchwühlten die Räume und flüchteten. Interessanterweise gibt es bislang keine Angaben zur Art und dem Umfang der Beute, was die ganze Sache noch mysteriöser macht.
Einbruch in Wohnhäuser
Ein weiteres Wohnhaus an der Friesenstraße wurde zwischen Samstag, 13 Uhr, und Sonntag, 13:15 Uhr, heimgesucht. Hier hebelten die Täter eine Terrassentür auf, durchsuchten die Erdgeschosswohnung und entwendeten Goldschmuck sowie Bargeld. Die Polizei in Delmenhorst ist weiterhin auf der Suche nach Zeugen. Wer verdächtige Personen in der Nähe der Tatorte gesehen hat, sollte sich unter der Telefonnummer 04221/15590 melden. Ein Aufruf, den man nicht ignorieren sollte, denn jeder Hinweis könnte wichtig sein.
Doch der Fall hat nicht nur mit den Einbrüchen am Pfingstwochenende zu tun. Am 19. Dezember 2025, also vor einigen Monaten, wurden in Delmenhorst zwei 14-jährige Mädchen festgenommen. Sie stehen unter dringendem Tatverdacht, an einer Serie von Wohnungseinbrüchen beteiligt gewesen zu sein. Diese jungen Täterinnen sollen mehrfach Scheiben eingeworfen haben, um Zutritt zu Wohnungen zu erlangen. Die Festnahme erfolgte auf frischer Tat, nachdem eine Betroffene die Polizei alarmierte. Eine aufmerksame Zeugin beobachtete die Mädchen, die sich verdächtig an weiteren Grundstücken herumtrieben.
Die Festnahme und ihre Folgen
Die Polizei konnte die Mädchen dank des Hinweises der Zeugin festnehmen. Bei ihrer Festnahme fanden die Beamten mögliches Diebesgut aus einem der Einbrüche bei ihnen. Erschreckend ist, dass beide keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben und die Polizei von einer Fluchtgefahr ausgeht. Ein Haftrichter erließ am darauffolgenden Freitag einen Haftbefehl gegen die beiden, der Verdacht auf mindestens 15 begangene Taten steht im Raum. Die Ermittlungen dauern an, und die Stadt fragt sich, wie sicher sie noch ist.
Die Ereignisse in Delmenhorst werfen ein Licht auf ein Phänomen, das nicht nur die lokale Gemeinschaft betrifft, sondern auch weitreichende gesellschaftliche Fragestellungen aufwirft. Wie können wir uns besser schützen? Was muss getan werden, um solche Vorfälle zu verhindern? Die Polizei und die Bürger stehen vor der Herausforderung, das Sicherheitsgefühl in der Stadt wiederherzustellen. Eine Aufgabe, die nicht einfach, aber umso wichtiger ist.
