Heute ist der 12.07.2026 und wir werfen einen Blick auf den SV Atlas Delmenhorst, der aktuell im Testspielmodus unterwegs ist. Kürzlich musste sich die Mannschaft im vorletzten Testspiel gegen den Drittligisten TSV Havelse mit 2:3 geschlagen geben. Trotz dieser Niederlage zeigte sich Trainer Key Riebau, der nach einer Mandelentzündung zurück auf der Trainerbank saß, zufrieden – vor allem mit der ersten Halbzeit. Das Spiel fand im heimischen Stadion statt, und es war eine spannende Begegnung, die die Zuschauer mitfiebern ließ.

Atlas begann stark. In der 13. Minute erzielte Tobias Fagerström das 1:0 nach einem Freistoß von Lucas Bauer. Doch die Freude währte nicht lange. Havelse glich in der 31. Minute durch Kwasi Wriedt aus. Im zweiten Durchgang ging die Partie dann so richtig los – Robin Müller brachte Havelse in der 47. Minute auf 2:1. Eric Anozie konnte in der 60. Minute ausgleichen, doch Alexander Guiddir stellte nur zwei Minuten später den alten Abstand wieder her. Obwohl Atlas in der 76. Minute noch eine gute Chance zum Ausgleich hatte, blieb es beim 2:3. Riebau betonte, dass Intensität und Zweikampfstärke wichtig sind, um in der kommenden Saison erfolgreich zu sein. Der nächste Test steht am 22. Juli gegen den TuS Bersenbrück an.

Vorfreude auf den Niedersachsenpokal

Die bevorstehenden Herausforderungen sind nicht zu unterschätzen. Am 25. Juli geht es in der ersten Runde des Niedersachsenpokals gegen die SV Drochtersen/Assel. Riebau wird seine Spieler gut vorbereiten müssen, denn die Erwartungen sind hoch – auch wenn aktuell neun Spieler, darunter Mats Kaiser (im Urlaub) sowie Alejo Sanchez, Chris David und Lamine Diop (alle angeschlagen), nicht zur Verfügung stehen. Es wird spannend zu sehen, wie sich das Team bis dahin erholen wird.

Ein kleiner Rückblick gefällig? Unter Riebau hat der SV Atlas Delmenhorst bereits bedeutende Erfolge gefeiert, darunter den Titelgewinn im Niedersachsenpokal für Oberligisten. Der Verein hat sich zum vierten Mal in seiner Geschichte für den DFB-Pokal qualifiziert. Bei der Feier nach dem Sieg über BSV Schwarz-Weiß Rehden waren die Emotionen hoch – eine Bierdusche für Riebau und Kapitän Ibrahim Temin war der krönende Abschluss eines langen Abends in der Vereinskneipe. Solche Momente schweißen zusammen.

Der Blick nach vorn

Die Teilnahme am DFB-Pokal ist für den Verein nicht nur eine sportliche, sondern auch eine finanzielle Chance – in der Vorsaison brachte diese Teilnahme 260.000 Euro ein. Riebau erinnert sich gut an das letzte Aufeinandertreffen mit Werder Bremen im ausverkauften Weserstadion, wo er mit Gänsehaut auf die 41.500 Fans blickte. Die Auslosung der Partien wird im Verein groß gefeiert, und Riebau hat keinen speziellen Wunschgegner, hofft aber auf attraktive Lose. Die Vorfreude auf das, was kommt, ist spürbar.

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Die Kaderplanung für die neue Saison ist bereits weitgehend abgeschlossen, und die Spieler sind motiviert, sich den Herausforderungen zu stellen. Auch wenn die letzten Spiele nicht immer zu den gewünschten Ergebnissen führten, bleibt die Stimmung im Team gut. Trainer Riebau hat es verstanden, die Mannschaft zusammenzuhalten und den Teamgeist zu stärken. Das wird in der kommenden Saison entscheidend sein.

Für den SV Atlas Delmenhorst bleibt es also spannend. Die nächsten Wochen werden zeigen, wie sich das Team entwickeln wird. Ob im Niedersachsenpokal oder im DFB-Pokal – die Fans sind bereit, ihre Mannschaft zu unterstützen und freuen sich auf das, was kommt. Weitere Informationen zu den aktuellen Geschehnissen sind in der ausführlichen Berichterstattung auf Weser-Kurier zu finden.

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