In der Region Osnabrück-Emsland gibt es momentan einen regelrechten Gründerboom! Im Jahr 2025 wurden hier stolze 7515 neue Unternehmen ins Leben gerufen. Das bedeutet einen Anstieg von über 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wenn man sich die Zahlen so anschaut, ist das wirklich beeindruckend. Besonders hervorzuheben ist der Anstieg der Firmengründerinnen, deren Anteil auf 39 Prozent gestiegen ist. Immer mehr Frauen nehmen die Zügel in die Hand und zeigen, was sie drauf haben! Das Handwerk hat ebenfalls einen Schub erfahren, mit 50 neuen Betrieben, was die Gesamtzahl auf über 11.500 Unternehmen anhebt.

Der Strukturwandel ist deutlich spürbar. Es wurden rund 2000 mehr Unternehmen gegründet als geschlossen, was auf eine insgesamt stabile Gründungsneigung hinweist. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) spricht von guten Rahmenbedingungen für Unternehmensgründungen in der Region, auch wenn der Konjunkturklimaindex mit 79 Punkten eine Verschlechterung gegenüber dem Vorquartal zeigt. Unklare Geschäftserwartungen sind ein wichtiger Grund für diese Entwicklung. IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf fordert von der Politik: „Kosten runter, Tempo rauf, Bürokratie weg.“ Eine klare Ansage, die aufhorchen lässt!

Gründungsaktivitäten in Deutschland auf Rekordniveau

Die Gründungsbereitschaft in ganz Deutschland hat ein Allzeithoch erreicht. Laut aktuellen Zahlen haben 9,8 % der 18- bis 64-Jährigen in den letzten dreieinhalb Jahren gegründet oder Schritte zur Gründung unternommen. Ein Blick auf die Geschlechterverteilung zeigt, dass im Jahr 2024 von 100 Gründungspersonen 43 weiblich und 57 männlich waren. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, denn die zunehmende Anzahl von Frauen, die Unternehmen gründen, verringert den Gendergap in der Wirtschaft.

Ein interessanter Aspekt ist, dass 11 % der Gründer in Branchen mit mittlerer oder hoher Technologieintensität tätig sind. Das zeigt, dass Innovation und Fortschritt eine immer größere Rolle spielen. Gitta Connemann, Parlamentarische Staatssekretärin, betont die Bedeutung der Gründer für Innovation und Arbeitsplätze. Ihr Ziel ist es, die Gründungsbedingungen durch weniger Bürokratie und schnellere Verfahren zu verbessern. Das klingt doch nach einem Plan, oder?

Statistische Einblicke in die Unternehmensdemografie

Die amtliche Statistik zur Unternehmensdemografie liefert interessante Einblicke in das Gründungs- und Schließungsgeschehen von Unternehmen. Die Methodik folgt europäischen Standards und ermöglicht international vergleichbare Ergebnisse. Ab 2018 wurde eine neue Definition für Unternehmen eingeführt, die auf der EU-Unternehmensdefinition basiert. Diese Definition ist wichtig, um die Strukturstatistiken zu verbessern und genauere Informationen über die Marktbedingungen zu erhalten.

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Neueste Daten zeigen nun auch, dass regionale Ergebnisse der Unternehmensdemografie europaweit verfügbar sind. Das ist besonders spannend, denn es ermöglicht tiefere Auswertungen und ein besseres Verständnis der lokalen Wirtschaftslage. Handwerksunternehmen werden ebenfalls untersucht, was die Analyse von Gründungen, Schließungen und Überlebensraten in diesem Sektor umfasst. Das statistische Unternehmensregister spielt hierbei eine zentrale Rolle und liefert wichtige Strukturauswertungen für politische, wirtschaftliche und wissenschaftliche Akteure.

So, während wir hier im Emsland auf einen Gründerboom schauen, der seinesgleichen sucht, bleibt abzuwarten, wie sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen entwickeln werden. Die nächsten Jahre könnten spannend werden!