Heute ist der 12.06.2026, und wir blicken nach Goslar, wo ein ganz besonderer Abschied gefeiert wurde. Frank Slotta, der über ein Jahrzehnt lang stellvertretender Stadtbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehren war, wurde mit einem herzlichen Festakt aus seinem Amt verabschiedet. Die Veranstaltung begann mit einem einzigartigen Feuerwehreinsatz: einem historischen Willys-Jeep, der ihm von Feuerwehrleuten aus der französischen Partnerstadt Arcachon geschenkt wurde. Ein solches Geschenk – wie schön ist das denn? Slotta und seine Frau Ulla wurden zur Feuerwache gefahren, wo bereits zahlreiche Wegbegleiter und Gäste aus Partnerwehren auf sie warteten.

Elf Jahre lang hatte Frank Slotta die Verantwortung für die elf Ortsfeuerwehren im Stadtverband getragen. Er war bekannt dafür, dass es nicht unbedingt sein Ding war, im Mittelpunkt zu stehen. So war die Überraschung zur Verabschiedung für ihn auch unerwartet. Stadtbrandmeister Christian Hellmeier übernahm die Moderation und sorgte dafür, dass Slottas Verdienste gebührend gewürdigt wurden. Kreisbrandmeister Udo Löprich hielt eine eindrucksvolle Ansprache, in der er die jahrzehntelange Zusammenarbeit und Slottas Rolle als Berater lobte. Das Silberne Feuerwehrehrenzeichen des Niedersächsischen Innenministeriums wurde ihm überreicht, und auch die Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner ließ es sich nicht nehmen, ihm die Ehrennadel der Stadt Goslar für sein Engagement zu verleihen.

Ein Abend voller Dankbarkeit und Erinnerungen

Der Abend nahm eine festliche Wendung, als Hellmeier Slotta die Ehrenmitgliedschaft im Stadtkommando der Freiwilligen Feuerwehr Goslar verlieh. Jürgen Koch, der stellvertretende Stadtbrandmeister, dankte ihm für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Ein ganz besonderer Moment war der Besuch von Michael Gerbert, einem früheren Zugführerkollegen, der extra aus Bardowick angereist war – das hat Slotta sichtlich gefreut. In seinen Dankesworten betonte Slotta die Freundschaft und den Respekt, die in der Zusammenarbeit herrschten. Es war offensichtlich, dass diese Gemeinschaft für ihn mehr als nur ein Job war; es war eine Familie.

Die Wertschätzung, die Slotta von den internationalen Feuerwehrpartnern aus Frankreich, Tschechien, Polen und Portugal erhielt, war berührend. Der historische Willys-Jeep wurde als Symbol für diese Feuerwehr-Freundschaften angesehen. Der Abend endete mit einem gemeinsamen Ausklang der Kameraden – ein schöner Moment, der die Verbundenheit und den Zusammenhalt der Feuerwehrleute unterstrich. Die Feuerwehr Goslar dankte Frank Slotta für seine elf Jahre Führungsarbeit und wünschte ihm alles Gute für die Zukunft.

Es ist immer wieder schön zu sehen, wie solche Veranstaltungen die Gemeinschaft stärken und die Wertschätzung für die Arbeit der Feuerwehrleute zum Ausdruck bringen. In Zeiten, in denen die Herausforderungen für die Feuerwehren nicht weniger werden, ist es wichtig, solche Menschen wie Frank Slotta zu würdigen, die durch ihr Engagement und ihre Hingabe das Leben vieler Menschen bereichern. Ein herzlicher Abschied, der in Erinnerung bleibt!

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