Große Neuigkeiten für die Grafschaft Bentheim! Die niedersächsische Ministerin für Europa und Regionalentwicklung, Wiebke Osigus, hat in dieser Woche zwei Förderbescheide im Gesamtwert von rund 372.000 Euro überreicht. Diese Mittel fließen in zukunftsweisende Bildungsprojekte der Region Ems-Vechte, insbesondere in den neu entstehenden Campus Berufliche Bildung (CBB) in Nordhorn. Hierbei werden etwa 284.000 Euro zur Kofinanzierung von zwei neuen Personalstellen für Lernmanager und Innovationsmanager verwendet, während weitere 88.000 Euro den Gewerblichen Berufsbildenden Schulen in Nordhorn zugutekommen.

Die neuen Lernmanager und Innovationsmanager haben ihre Arbeit bereits aufgenommen und sind bereit, frischen Wind in die berufliche Bildung zu bringen. Landrat Uwe Fietzek betonte bei der Übergabe der Förderbescheide die Bedeutung dieser Unterstützung: „Diese Förderung setzt einen bedeutenden Impuls für die berufliche Bildung in der Grafschaft Bentheim.“ Der CBB wird als das größte Bildungsprojekt des Landkreises angesehen und soll eine praxisnahe, zukunftsorientierte Ausbildung bieten, die den Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht wird.

Innovative Lernzentren in Planung

Im kommenden Jahr beginnt der Bau eines neuen Lernzentrums, das allen Schülerinnen und Schülern sowie Auszubildenden offensteht. Jana Rassi wird als Managerin des Lernzentrums die inhaltliche Entwicklung leiten, während Markus Schneider als Innovationsmanager für die Einführung modernster Technologien wie 3D-Druck und künstliche Intelligenz verantwortlich ist. Die Gewerblichen Berufsbildenden Schulen in Nordhorn haben bereits jetzt Zugang zu innovativen Technologien, darunter kollaborierende Roboter, die den Schülern helfen, die neuesten Automatisierungstechniken praktisch zu erlernen.

Ministerin Osigus unterstrich die Wichtigkeit, junge Menschen frühzeitig an neue Technologien heranzuführen: „Die geförderten Projekte zeigen eindrücklich, wie wichtig es ist, junge Menschen frühzeitig an neue Technologien heranzuführen und lebenslanges Lernen zu unterstützen.“ Mit einem Budget von rund 96 Millionen Euro aus dem Programm „Zukunftsregionen Niedersachsen“ wird die Region Ems-Vechte gestärkt und auf die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt vorbereitet.

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