In den Landkreisen Hameln-Pyrmont und Holzminden gibt es aktuell spannende Neuigkeiten für Hauseigentümer:innen, die ihr Gebäude energieeffizient gestalten möchten. Bis zum 31. Juli 2026 haben sie die Möglichkeit, sich um die Auszeichnung mit der Grünen Hausnummer zu bewerben. Diese Auszeichnung, die für besonders energieeffiziente Wohngebäude vergeben wird, ist ein tolles Zeichen für den Klimaschutz und wird von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen in Kooperation mit regionalen Partnern ins Leben gerufen. Wer es schafft, die Kriterien zu erfüllen, darf sich nicht nur über eine modern gestaltete Grüne Hausnummer freuen, sondern erhält auch eine Urkunde und nimmt automatisch an einer Verlosung von Geldpreisen teil. In diesem Jahr werden insgesamt 2.200 Euro verlost, bereitgestellt von Westfalen Weser und der Volksbank Hameln-Stadthagen eG.

Die Hauptkriterien für die Bewerbung sind klar definiert: Altbauten müssen besonders energieeffizient saniert sein, während Neubauten mindestens den KfW-Effizienzhausstandard 40 oder den Passivhausstandard erfüllen müssen. Wer mehr Informationen zu den ausgezeichneten Häusern des Vorjahres sucht, wird auf der Homepage der Klimaschutzagentur Weserbergland fündig. Dort sind Steckbriefe der prämierten Gebäude sowie die Teilnahmebedingungen und der Bewerbungsbogen zu finden. Das ist eine großartige Gelegenheit, um seinen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und gleichzeitig eine Auszeichnung zu erhalten! Mehr dazu gibt es in der Quelle.

Erfahrungen aus dem Landkreis Northeim

<pInteressanterweise hat auch der Landkreis Northeim bereits an der Klimaschutzkampagne „Grüne Hausnummer“ teilgenommen, und zwar in den Jahren 2021 und 2025. Diese Initiative, die ebenfalls von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen in Zusammenarbeit mit dem Landkreis durchgeführt wird, hat das Ziel, Wohngebäude mit vorbildlicher Energieeffizienz auszuzeichnen. Dabei wurden 2021 erstmals sieben und 2025 sechs weitere Gebäude mit der Grünen Hausnummer geehrt. Die Kriterien sind ähnlich: Neubauten müssen den KfW-Effizienzhausstandard 40 oder den Passivhausstandard erfüllen. Bestandsgebäude sollten entweder den KfW-Effizienzhausstandard erreichen oder mindestens drei Einzelmaßnahmen, davon zwei zur Gebäudehülle, umsetzen. Aktuell ist die Bewerbungsphase für die Kampagne ausgesetzt, aber ein neuer Zeitraum wird auf der Webseite bekannt gegeben.

Die Auszeichnung ist nicht nur eine nette Anerkennung, sondern trägt auch aktiv zum Klimaschutz bei. Es ist spannend zu sehen, wie engagiert die Menschen in der Region sind, wenn es um energieeffizientes Bauen und Sanieren geht. Wer Fragen zu den Bewerbungen hat, kann sich an Friederike Schweitzer im Fachbereich 11 – Kreis- und Regionalentwicklung wenden. Die Informationen hierzu sind in der Quelle zu finden.

Bundesweite Initiativen zur Klimafreundlichkeit

Aber das ist noch nicht alles! Seit dem 1. März 2023 läuft das Bundesprogramm Klimafreundlicher Neubau, das darauf abzielt, den Neubau und Erwerb von klimafreundlichen und energetisch anspruchsvollen Wohngebäuden zu fördern. Das Programm hat seit seiner Einführung eine steigende Nachfrage verzeichnet und spielt eine wichtige Rolle bei der Reduzierung der Treibhausgasemissionen im Gebäudesektor. Hierbei wird angestrebt, bis 2030 die Emissionen auf 67 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente zu senken. Eine spannende Initiative, wenn man bedenkt, wie wichtig das nachhaltige Bauen für unsere Umwelt ist!

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Die Förderung erfolgt über zinsverbilligte Kredite, wobei fossile Brennstoffe für die zentrale Wärmeerzeugung ausgeschlossen sind. Die Eckdaten sind ebenfalls beeindruckend: Kredithöchstbeträge von bis zu 150.000 Euro pro Wohneinheit sind möglich, abhängig vom energetischen Niveau. Wer mehr über die Förderbedingungen erfahren möchte, sollte unbedingt einen Blick auf die Website des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen werfen.

Es tut sich einiges in der Region und darüber hinaus, wenn es um den Klimaschutz geht! Die Initiativen zur Vergabe der Grünen Hausnummer und die bundesweiten Programme zeigen, dass das Thema Energieeffizienz und nachhaltiges Bauen immer mehr in den Fokus rückt. Ein gutes Gefühl, Teil dieser Entwicklung zu sein!