Die Gemeinde Peiting in Deutschland kann sich freuen: Sie erhält eine Förderzusage in Höhe von 980.000 Euro vom Bund für die Sanierung ihres Wellenfreibads. Diese Mittel stammen aus dem Programm „Sanierung kommunaler Sportstätten“, das darauf abzielt, Städte und Gemeinden bei der Modernisierung ihrer Sporteinrichtungen zu unterstützen. Der Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat die Förderzusage offiziell bestätigt. Im Januar hatte sich Peiting um die Gelder aus der sogenannten „Sportmilliarde“ beworben, die erstmals für die umfassende bauliche Sanierung von Sportstätten zur Verfügung gestellt wird.

Die geplanten Sanierungsmaßnahmen beinhalten den Austausch der bestehenden Becken durch Edelstahlvarianten, die Installation einer Bodendämmung, den Bau eines barrierefreien Zugangs sowie die Errichtung einer Photovoltaikanlage zur Stromversorgung der Wärmepumpe. Damit wird nicht nur die Funktionalität des Wellenfreibads verbessert, sondern auch ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Energieeffizienz unternommen.

Fördermittel und Wettbewerbsdruck

Trotz der erfreulichen Nachricht für Peiting gehen andere Kommunen im Landkreis, wie Schongau und Penzberg, leer aus, obwohl sie ebenfalls Fördermittel beantragt hatten. Schongau hatte Gelder für die Instandsetzung der Sportanlage des örtlichen TSV angefordert, während Penzberg die Sanierung des Karl-Wald-Stadions plante. Auch die Gemeinden Steingaden und Bernbeuren hatten Projekte eingereicht, darunter der Neubau eines Sportplatzes und die Sanierung der Auerberghalle. Die erste Förderrunde umfasste insgesamt 330 Millionen Euro, die jedoch um das 21-Fache überzeichnet waren. Dies zeigt den enormen Bedarf an Investitionen in die Sportinfrastruktur.

Das neue Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ stellt im Wirtschaftsplan des Sondervermögens Infrastruktur und Klimaneutralität für den aktuellen Projektaufruf 333 Millionen Euro zur Verfügung. Für die gesamte Legislaturperiode sind bis zu einer Milliarde Euro eingeplant, um alte Sportanlagen in moderne, barrierefreie und zukunftsfähige Orte umzuwandeln. Dabei liegt der Fokus auf der energetischen Sanierung, die sicherstellt, dass die Gebäude nach der Fertigstellung definierte energetische Standards erfüllen.

Zukunft der Sportstätten

Die Bundesregierung hat in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen informiert, dass im Wirtschaftsplänen 2025 und 2026 insgesamt 916 Millionen Euro für das Bundesprogramm bereitgestellt werden. Für die Sanierung kommunaler Sportstätten stehen in diesen Jahren jeweils 333 Millionen Euro zur Verfügung. Zudem sind im Wirtschaftsplan 2026 zusätzlich 250 Millionen Euro für eine spezielle Förderrunde für Schwimmbäder eingeplant.

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Die Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität können auch in die Sportinfrastruktur der Länder investiert werden, was einen weiteren Boost für die Modernisierung der Sportstätten in Deutschland darstellt. Städte, Gemeinden und Landkreise, die Eigentümer der Einrichtungen sind, können bis zum 15. Januar 2026 Projektskizzen digital beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung einreichen. Die Auswahl der geförderten Projekte erfolgt durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages.

Während Peiting auf einen erfolgreichen Weg in die Zukunft der Sportstätten blickt, bleibt die Konkurrenz unter den Kommunen im Landkreis spürbar. Die Förderung kommunaler Sportstätten wird auch in Zukunft eine zentrale Rolle spielen, um den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht zu werden und nachhaltige, moderne Sporteinrichtungen zu schaffen. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in der umfangreichen Berichterstattung.