Heute ist der 25.04.2026. Die SVG Lüneburg hat das Final-Rückspiel im CEV-Cup gegen die italienische Mannschaft Piacenza mit 0:3 verloren. Die Sätze endeten mit 20:25, 17:25 und 21:25. Damit geht der Titel im CEV-Cup in diesem Jahr nach Piacenza. Für die Lüneburger ist dies die zweite Niederlage im CEV-Cup-Finale, nachdem sie bereits 2024 im Endspiel gegen Rzeszow mit 0:3 unterlagen. Der Trainer der SVG, Stefan Hübner, zeigte sich trotz der Niederlage stolz auf die Leistung seiner Mannschaft.
Die Partie fand im PalabancaSport statt, wo 3450 Zuschauer, darunter Ex-LüneHüne Erik Röhrs und Jan Zimmermann, die Teams anfeuerten. Etwa 50 Fans begleiteten das Team nach Italien, um ihre Lüneburger zu unterstützen. Piacenza startete stark und setzte sich schnell mit 7:3 ab. Alessandro Alberto Bovolenta erzielte ein Ass, das den ersten Fünf-Punkte-Vorsprung für Piacenza sicherte. Der erste Satz ging trotz besserer Effizienz der SVG in Annahme und Angriff mit 25:20 an die Italiener. Im zweiten Satz dominierte Piacenza erneut und gewann mit 25:17.
Starker Aufschlag und Teamgeist
In der dritten Runde gab es einige Wechsel bei Lüneburg, die mit weiteren Akteuren wie Neo Laumann und Joris Backhaus spielten. Trotz der Bemühungen blieb Piacenza dominant und sicherte sich auch den dritten Satz. Hübner betonte den Unterschied im Aufschlag, wobei Piacenza 6:0 Asse erzielte, was sich als entscheidend für den Ausgang des Spiels erwies. Robertlandy Simon von Piacenza wurde als MVP ausgezeichnet und erzielte 11 Punkte, während Bovolenta mit 12 Punkten der Topscorer des Spiels war. Axel Enlund erzielte 10 Punkte für die SVG.
Nach dem Spiel äußerten sich die Trainer und Spieler zu den Geschehnissen. Dante Boninfante, Trainer von Piacenza, lobte die Lüneburger und betonte den Erfolg seines eigenen Teams. Cole Young von der SVG betonte den Stolz auf die Teamleistung und den erreichten zweiten Platz. Ethan Champlin hielt die Saison trotz der Niederlage für erfolgreich, während Santeri Välimaa die Erfahrung und den Stolz auf die erreichten Leistungen hervorhob. Bernd Schlesinger bedauerte die starke Aufschlagleistung von Piacenza, lobte jedoch den Kampfgeist seiner Mannschaft.
Ausblick auf die Bundesliga
Mit diesem Rückschlag richtet sich der Fokus der Lüneburger nun auf die bevorstehende Final-Serie in der Bundesliga. Dort treffen sie auf den Titelverteidiger, entweder Berlin oder Friedrichshafen. Die Final-Serie wird im Best-of-five-Format ausgetragen, wobei die Lüneburger in den Spielen eins und drei Heimrecht haben (29. April und 6. Mai, jeweils um 19 Uhr). Trotz der Enttäuschung im CEV-Cup sind die SVG Lüneburgs Spieler und Trainer entschlossen, in der Bundesliga zu glänzen und ihre Saison mit einem Titel zu krönen.