In Oldenburg gibt es spannende Neuigkeiten aus der Welt des Fußballs! Der Stadtrat hat am Montagabend den Bau eines neuen Stadions beschlossen. Der geplante Neubau wird nicht nur ein modernes Zuhause für den VfB Oldenburg bieten, sondern auch das Gesicht der Stadt verändern. Mit Kosten von 57,3 Millionen Euro wird das Stadion in der Nähe des Hauptbahnhofs entstehen, direkt neben den Weser-Ems-Hallen. Die Kapazität wird zunächst 10.604 Zuschauer betragen, mit der Möglichkeit, auf rund 15.000 Plätze zu erweitern. Die Fertigstellung ist für Ende 2028 oder Anfang 2029 angestrebt. Ein Umzug vom Marschwegstadion in das neue Stadion ist bereits in Planung, denn das alte Stadion hat seine Grenzen. Es kann nur unter bestimmten Bedingungen für die dritte Fußball-Liga genutzt werden und liegt zudem in einem Wohngebiet, was Abendspiele und Konzerte einschränkt. Eine neue, moderne Arena ist also dringend notwendig!
Wenn man sich die Planung genauer anschaut, erkennt man, dass sie von den renommierten Architekten AS + P Albert Speer + Partner aus Frankfurt erstellt wurde. Dies gibt der Stadt und den Fans Hoffnung, dass das neue Stadion nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch ansprechend wird. Die Grundkonzeptionen beinhalten verschiedene Kapazitätsvarianten: 7.500, 10.000 und die angestrebte Erhöhung auf 15.000 Plätze. Die Investitionskosten basieren auf der Funktionalplanung und den Ergebnissen des Instituts für Sportstättenberatung (IFS) aus Euskirchen. Interessanterweise könnte die Gesamtsumme aufgrund einer möglichen Baukostensteigerung von 3,5 Prozent auf bis zu 47,1 Millionen Euro steigen. Das lässt einen schon ins Grübeln kommen, denn die Differenz zu früheren Kalkulationen beläuft sich auf rund 34 Millionen Euro – das sind ganz schön viel Geld!
Ein Stadion für die Zukunft
Die Mindestgröße für die dritte Liga beträgt übrigens 5.001 Plätze, was bedeutet, dass der VfB Oldenburg mit dem neuen Stadion gut aufgestellt sein wird. Ein Baustart ist für das zweite oder dritte Quartal 2025 angedacht. Da können die Fans schon einmal die Vorfreude steigern! Man fragt sich, was wohl die Ursachen für die Kostensteigerungen sind. Laut Berichten sind Faktoren wie Lärmschutz, Entwässerung, Erschließung, Verkehrsanlagen und sogar die Nutzung von Photovoltaik für die Mehrkosten verantwortlich – nicht gerade ein Pappenstiel, wenn man bedenkt, dass in 37 von 56 untersuchten Stadien seit 2000 weniger investiert wurde. Aber Oldenburg will hier einen anderen Weg einschlagen und in die Zukunft investieren.
Die Analyse der Bundesgütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken e.V. zeigt, dass die teuersten Stadien Deutschlands in München, Berlin und Düsseldorf liegen. Im Vergleich dazu wird Oldenburg mit seinem neuen Stadion nicht nur modern sein, sondern auch ein Teil der aktuellen Entwicklung der deutschen Fußballstadien. Der Durchschnitts-Bauzeitraum der Stadien in Deutschland liegt bei 1964, und mit einer durchschnittlichen Kapazität von knapp 30.000 Plätzen ist Oldenburg ein kleiner, aber feiner Vertreter unter den großen Namen. Die ältesten Stadien, wie die des Vereins SpVgg Greuther Fürth aus dem Jahr 1910 oder Holstein Kiel, sind ja auch schon über ein Jahrhundert alt!
Insgesamt wurde seit 2000 in die untersuchten Stadien mehr als 3,2 Milliarden Euro investiert – eine enorme Summe, die zeigt, wie wichtig den Vereinen und der Liga die Spielstätten sind. Die Fans dürfen gespannt sein, wie sich das neue Stadion in Oldenburg entwickeln wird und ob es vielleicht eines Tages zu den großen Arenen in Deutschland zählen kann. Bis dahin heißt es: abwarten und Tee trinken, denn die Baustelle wird sicherlich ihre eigene Geschichte erzählen!
