Die Basketball-Bundesliga sorgt aktuell für spannende Momente, und das Viertelfinalduell zwischen Alba Berlin und Rasta Vechta ist da keine Ausnahme. Am 20. Mai 2026 konnten die Berliner im zweiten Spiel der Serie mit 90:85 triumphieren und sich damit zurück ins Rennen bringen. Ein eindrucksvoller Sieg, der die Serie nun auf ein 1:1 ausgleicht – Best-of-Five, wie man so schön sagt. Der Druck steigt, denn das dritte Spiel steht schon vor der Tür, am Freitag, den 19. Mai 2026, um 18:30 Uhr in Vechta.
Alba Berlin hatte sich nach der Niederlage im ersten Spiel (89:103) ordentlich ins Zeug gelegt. Im ersten Viertel starteten sie stark und führten mit 28:20. Malte Delow und Louis Olinde, beide machten je zwei Dreipunktewürfe, zeigten sich von Beginn an treffsicher. Aber das war nicht alles! Vechta, die mit viel Selbstbewusstsein angereist waren (sie hatten 13 von 16 Spielen gewonnen), kämpften sich zurück, nachdem Trainer Matti Kuusisto ein Timeout nahm. Durch den Druck in der Verteidigung gelang es ihnen, die Berliner im zweiten Viertel zu vier Ballverlusten zu zwingen. Zur Halbzeit stand es dann spannend bei 42:38 für Alba.
Ein Duell der Schlüsselspieler
Die Zuschauer konnten sich auf ein wahres Duell der Schlüsselspieler freuen. Norris Agbakoko war der erfolgreichste Werfer von Alba mit 17 Punkten, während Johannes Thiemann mit 24 Punkten und 7 Rebounds das Spiel prägend mitgestaltete. Malte Delow, der nach einer Gehirnerschütterung zurückkehrte, steuerte 18 Punkte und 6 Assists bei – eine echte Verstärkung für die Berliner. Vechta hatte jedoch auch ihre Stars: Joschka Ferner erzielte 20 Punkte und 10 Rebounds und hielt sein Team im Spiel.
Im dritten Viertel dominierte Alba und führte zeitweise mit 17 Punkten. Doch die Wende kam im letzten Viertel, als Vechta sich zurückkämpfte und tatsächlich bei 82:82 ausglich. Es wurde also richtig spannend, auch wenn Alba am Ende die Nerven behielt. Thiemann und Delow sicherten den Sieg mit entscheidenden Punkten und Freiwürfen. Vechta hatte in der Schlussminute sogar zwei wichtige Freiwürfe vergeben – das sind die kleinen Dinge, die den Unterschied ausmachen.
Ausblick auf die kommenden Spiele
Alba Berlin hat sich mit diesem Sieg auf 21-9 verbessert und bleibt im Rennen um den ersten Platz, während Rasta Vechta auf 15-15 fällt und damit auf dem achten Platz in der Tabelle steht. Die Spannung bleibt hoch, und die Frage, wer in dieser Best-of-Five-Serie als Sieger hervorgeht, ist nach wie vor offen. Die Berliner haben gezeigt, dass ein zweistelliger Vorsprung nicht sicher ist – die Serie könnte also weiterhin spannend und langwierig werden.
Die Basketballgemeinschaft in Deutschland schaut gebannt auf die nächsten Spiele. Es bleibt abzuwarten, ob Vechta seine Playoff-Hoffnungen retten kann oder ob Alba den nächsten Schritt in Richtung Titel macht. Die Fans können sich auf jeden Fall schon jetzt auf ein weiteres packendes Duell freuen!
