Neugestaltung des Außengeländes der Jahnschule in Verden: Ein Erlebnisgarten für Kinder und Umwelt
In Verden, einer charmanten Stadt in Deutschland, hat die Jahnschule ihren Außenbereich nach intensiver Bauzeit von etwa zehn Monaten neu gestaltet. Die Kinder, die täglich dort lernen und spielen, waren aktiv in die Planung involviert – ein echter Gewinn für die Schulgemeinschaft! Dabei sind nicht nur neue Spielmöglichkeiten entstanden, sondern auch ein Ort, der die Sinne anspricht und zum Spielen, Lernen und Entdecken einlädt. Die Neugestaltung, die nun fast komplett abgeschlossen ist, bietet kindgerechte und klimaangepasste Spielmöglichkeiten, darunter ein großes Klettergerüst, eine Bärenhöhle und verschiedene Bodenbeläge wie Holzhackschnitzel, Rindenmulch, Sand und Kies. Es ist wirklich ein Erlebnisgarten, der bereits jetzt zum Verweilen einlädt.
Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Umwelt gelegt. Die Erneuerung der Schulaußenfläche hat nicht nur alte Bäume erhalten, sondern auch Entwässerungsprobleme gelöst – ein echtes Plus für das Mikroklima der Umgebung. Alte Materialien wurden wiederverwendet, was die Nachhaltigkeit des Projekts unterstreicht. Der Baufortschritt war für die Kinder spannend: Sie haben den Arbeitern zugewunken und mit großen Augen verfolgt, wie aus der Baustelle ein Spielparadies wurde. Fast alles wurde einen Monat früher als geplant fertiggestellt, auch wenn es eine zwei Monate dauernde Winterbaustelle gab.
Vielfältige Spielmöglichkeiten und mehr
Das zentrale Element des neuen Außengeländes ist das große Klettergerüst, aber damit nicht genug: Holzpodeste, Schaukeln, ein Kletterfelsen und ein Bärenwald bieten zahlreiche Möglichkeiten für Bewegung und Abenteuer. Die unterschiedlichen Bodenbeläge sind nicht nur eine Augenweide, sondern fördern auch das Spiel und die Sinne der Kinder. Hier wird nicht nur gespielt, sondern auch gelernt, denn die Schulhöfe sollen zu interaktiven Lernorten werden, die Naturerleben, Spielspaß und Klimaschutz verbinden. Ein Sommerfest mit Tag der offenen Tür ist für Dienstag, den 30. Juni, von 15 bis 17 Uhr geplant – ein Event, das große Vorfreude in der Schulgemeinschaft auslöst.
Die Umgestaltungskosten werden auf etwa 1,5 Millionen Euro geschätzt, wobei rund 60 % gefördert werden. Ein weiterer Teil des Gesamtprojekts ist die Erneuerung der Auffahrt und des Kitaspielplatzes, die ebenfalls bis zum Jahresende abgeschlossen sein sollen. Die lange Vorgeschichte der Neugestaltung reicht bis vor etwa 15 Jahren zurück, als die ersten Gespräche über die Umgestaltung stattfanden. Diese Schulhoftransformation ist Teil eines größeren Traums: Schulhöfe von grauen Asphaltwüsten in grüne Lebens- und Lernräume zu verwandeln. So wird die Jahnschule in Verden nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch ein Beispiel für nachhaltige Schulhofgestaltung, die in vielen anderen Städten und Schulen Anklang finden könnte.
Das Projekt der Jahnschule reiht sich ein in eine Reihe von Initiativen zur naturnahen und klimafreundlichen Umgestaltung von Schulhöfen in Deutschland. Ziel ist es, vielfältige Aufenthaltsräume für Schüler zu schaffen, die sowohl Erholung bieten als auch als Bewegungsräume dienen. Die Schulhöfe sollen nicht nur für die Kinder, sondern auch für die gesamte Schulgemeinschaft neue Impulse setzen. Im Rahmen solcher Projekte wird die gesamte Schulgemeinschaft einbezogen, was den Dialog und Austausch fördert. An solchen Entwicklungen wird deutlich, wie wichtig der Kontakt zur Natur ist und wie sehr er zur Verbesserung des Lernklimas beitragen kann.
Wenn die Kinder in den neuen Erlebnisgarten der Jahnschule eintreten, werden sie nicht nur spielen, sondern auch lernen, die Natur wertzuschätzen und Verantwortung für ihre Umwelt zu übernehmen. Es ist ein Schritt in eine klimaangepasste und freundlichere Zukunft – und das nicht nur für Verden, sondern für viele Schulen in ganz Deutschland. Die Jahnschule hat hier ein Zeichen gesetzt, und es bleibt spannend zu sehen, wie sich dieses Projekt in den kommenden Jahren weiterentwickeln wird.
