Heute ist der 8.07.2026. In Borken, einer Stadt im deutschen Nordrhein-Westfalen, gibt es spannende Neuigkeiten aus der Welt der Künstlichen Intelligenz (KI). Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) hat Anfang März 20 Pilotprojekte ins Leben gerufen, um „Agentic AI“ in der öffentlichen Verwaltung zu testen. Ziel? Den Bearbeitungsaufwand für Anträge auf Hilfe zur Pflege zu reduzieren – ein Thema, das viele Menschen direkt betrifft. Die Stadt Borken ist eine der 19 Kommunen, die an diesem innovativen Experiment teilnehmen, wobei sie mit dem Berliner Start-up deepset kooperiert.

Ein KI-Assistent übernimmt hier verschiedene Aufgaben im Vorprüfungsprozess für Pflegeanträge. Dazu gehört die Prüfung der Anträge auf Vollständigkeit, die Analyse der eingereichten Unterlagen und sogar die Aufbereitung der Finanzdaten für die Vermögensprüfung. Im besten Fall könnte diese Technologie den Bearbeitungsaufwand um rund 20 Prozent senken. In ausgewählten Arbeitsschritten wurde sogar eine Zeitersparnis von bis zu 35 Prozent festgestellt. Dies ist besonders wichtig, denn die Fallzahlen steigen stetig und die Personalsituation ist angespannt.

Erste Erfolge und vielversprechende Ausblicke

Stefan Heinze, Teamleiter im Fachbereich Soziales des Kreises Borken, hebt hervor, wie wichtig die Entlastung der Mitarbeiter ist. Simon Beckmann vom Fachdienst Organisation, Digitalisierung und IT sieht in der Pilotphase nicht nur einen Erkenntnisgewinn, sondern auch großes Potenzial für die Zukunft. Und die Rückmeldungen der beteiligten Kommunen sind durchweg positiv: 95 Prozent bewerteten die KI-Lösung mit hoher Zufriedenheit. Das ist eine beeindruckende Zahl!

Die Pilotprojekte, die zwischen März und Mai 2026 durchgeführt wurden, zeigen nicht nur, dass ein Großteil der Lösungen – nämlich 70 Prozent – bereits operativ eingesetzt werden kann, sondern auch, dass 80 Prozent der Lösungen mit kommunalen Echtdaten arbeiten. Diese Ergebnisse könnten einen echten Wandel in der Verwaltung herbeiführen. Die Einführung der Lösungen verlief zügig; 65 Prozent der Pilotlösungen konnten innerhalb von weniger als vier Wochen implementiert werden.

Die Rolle des Agentic AI Hub

Ein zentraler Bestandteil dieser Initiative ist der „Agentic AI Hub“, der als Schnittstelle zwischen der Verwaltung und den KI-Start-ups fungiert. Hier werden bürokratische Herausforderungen in technische Lösungen übersetzt und im Verwaltungsalltag getestet. Die Resonanz auf das Programm war enorm – rund 600 Interessierte hatten sich beworben, darunter mehr als 400 Start-ups und knapp 200 Kommunen. Die Ergebnisse zeigen, dass viele der getesteten Anwendungen auch auf andere Kommunen übertragbar sind.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Im Hinblick auf die Effizienzgewinne sind die Zahlen ebenfalls beeindruckend. Die Bearbeitungszeit für DSGVO-Auskunftsanträge wurde um über 90 Prozent reduziert, die Gesamtdurchlaufzeit für „Hilfe zur Pflege“ um 45 Prozent gesenkt und die Bearbeitungszeit in der Verwaltung um 31 Prozent verringert. Das alles spricht für die Notwendigkeit, KI-Lösungen in der Verwaltung ernsthaft in Betracht zu ziehen und deren Potenzial auszuschöpfen.

Die Zukunft im Blick

Ein vollständiger Abschlussbericht des Agentic AI Hub soll zeitnah veröffentlicht werden. Die Ergebnisse dieser Pilotprojekte werden nicht nur vom BMDS als Bestätigung des eingeschlagenen Kurses angesehen, sondern auch als ein Schritt in eine Zukunft, in der Künstliche Intelligenz eine immer wichtigere Rolle in der öffentlichen Verwaltung spielt. Studien, wie die vom Fraunhofer IAO, zeigen, dass KI dazu beitragen könnte, Verwaltungsprozesse zu revolutionieren – sowohl zum Nutzen der Mitarbeiter als auch der Bürger.

In dieser Hinsicht sind die Herausforderungen klar, aber die Möglichkeiten scheinen vielversprechend. Ob Chatbots, digitale Assistenten oder automatisierte Prozesse – die Zukunft der Verwaltung könnte durch KI nicht nur effizienter, sondern auch bürgernäher werden. Und das ist ja schließlich etwas, was wir uns alle wünschen, oder?

Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?

Unsere neue VeloCore-Plattform vereint mehrere zentrale Stärken: hervorragende Ladezeiten, hohe Datenschutzstandards und eine wartbare, redaktionell skalierbare Architektur. Die Umsetzung durch Daniel Wom schafft damit eine zukunftssichere und qualitativ hochwertige Basis für unser Magazin.