In der Region Borken stehen einige Veränderungen ins Haus, die vor allem die Radfahrer betreffen werden. Ab dem 11. Mai 2026 beginnt eine Sanierung des Radwegs entlang der Kreisstraße K 2 zwischen Isselburg und Suderwick/Bocholt. Die Arbeiten werden bis zum 22. Mai 2026 andauern. Der Grund für diese Maßnahmen sind erhebliche Schäden am Radweg, die durch Aufwölbungen infolge von Baumwurzeln verursacht wurden. Das klingt nicht nur nach einer Menge Arbeit, sondern auch nach einer Zeit der Umstellung für alle, die diesen Weg regelmäßig nutzen.
Die Vorgehensweise ist klar: Die betroffenen Schadstellen werden abgetragen, um anschließend einen neuen Belag aus Gussasphalt aufzubringen. Das bedeutet, dass der Radweg während der gesamten Bauzeit voll gesperrt ist. Für die Autofahrer auf der Kreisstraße gibt es ebenfalls Anpassungen: Die Geschwindigkeit wird auf 50 km/h reduziert, um die Sicherheit während der Arbeiten zu garantieren. Der Interkommunale Bauhof des Kreises Borken wird mit diesen Sanierungsarbeiten beauftragt. Hier wird um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit gebeten. Schließlich sind solche Maßnahmen notwendig, um die Infrastruktur langfristig zu sichern und die Sicherheit zu gewährleisten.
Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur
Die Sanierung des Radwegs ist nur ein kleiner Teil eines größeren Plans. Nordrhein-Westfalen hat für das Jahr 2025 ein umfangreiches Infrastrukturpaket beschlossen, das rund 600 Millionen Euro umfasst. Diese Gelder sind für die Sanierung und den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur vorgesehen. Das Verkehrsministerium hat erstmals die wichtigsten Programme gemeinsam präsentiert – und das ist keine Kleinigkeit!
Unter den Programmen finden sich unter anderem das Landesstraßenerhaltungsprogramm, das Radwegeprogramm und das Nahmobilitätsprogramm. In diesem Kontext sind 39,5 Millionen Euro für den Bau und die Sanierung von Radwegen an Landesstraßen eingeplant. Das zeigt, dass die Regierung die Bedeutung von Radwegen erkannt hat und sie auch finanziell unterstützt. Besonders hervorzuheben ist auch, dass 18,2 Millionen Euro in den Erhalt von Radwegen an Landesstraßen fließen werden. Das ist ein klares Signal, dass die Sicherheit und die Qualität der Radinfrastruktur ernst genommen werden.
Zusätzlich sind auch Mittel für Programme vorgesehen, die die kommunale Infrastruktur fördern. Hier wird eine Beteiligung von rund 141,5 Millionen Euro an 98 kommunalen Projekten angestrebt, darunter auch nachhaltige Straßensanierungen. Das alles zeigt, dass es in der Region Borken, aber auch im ganzen Land, einen klaren Fokus auf die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur gibt. Die Radfahrer dürfen sich also auf eine bessere und sichere Wege freuen, auch wenn die Sanierungsarbeiten zunächst einige Unannehmlichkeiten mit sich bringen.
