Wirtschaftliche Stabilität und Herausforderungen im Kreis Coesfeld
Heute ist der 22.06.2026 und wir schauen über die Grenze nach Deutschland, genauer gesagt in den Kreis Coesfeld. Die Wirtschaft dort gibt Anlass zur Hoffnung, trotz der Herausforderungen, die die Region durchlebt. Die Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld GmbH (wfc) hat eine stabile Bilanz für das Jahr 2025 gezogen. Das klingt doch schon mal gut, oder? Aber wie so oft, gibt es auch Schattenseiten. Regionale Unternehmen stehen unter Druck: Eine schwache Konjunktur, geopolitische Unsicherheiten und steigende Kosten machen ihnen das Leben schwer. Hinzu kommt ein angespanter Arbeitsmarkt, der die Lage nicht gerade einfacher macht.
Dennoch – und das ist wirklich bemerkenswert – zeigt die Region eine stabile Beschäftigung und weiterhin Investitionen. Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr hebt hervor, dass der Kreis Coesfeld ein verlässlicher Wirtschaftsstandort bleibt. Das Vertrauen in die Region ist stark, und die wfc passt ihre Angebote an, um den Bedürfnissen der Unternehmen gerecht zu werden. Sechs neue Förderprojekte wurden ins Leben gerufen, um die Anpassungsfähigkeit der Unternehmen zu unterstützen. Das ist wie ein Lichtblick in dunklen Zeiten!
Förderprojekte und Gründergeist
Die wfc hat sich nicht nur auf den Erhalt der bestehenden Strukturen konzentriert, sondern auch auf die Zukunft. Im Bereich Gründung bleibt die Nachfrage nach Beratungen hoch. Besonders spannend ist der Gründungspreis Westmünsterland, der gemeinsam mit der WFG für den Kreis Borken und der Sparkasse Westmünsterland verliehen wird. Diaco Wellness hat übrigens den zweiten Platz belegt – Glückwunsch dazu! Und das verbundene Projekt „Grünes Gründen Münsterland“ fördert Nachhaltigkeit bei Neugründungen bis März 2027. Ein Schritt in die richtige Richtung, wenn man bedenkt, wie wichtig Umweltbewusstsein heutzutage ist.
Im Unternehmensservice gibt es ebenfalls eine steigende Nachfrage, insbesondere im Bereich Unternehmensnachfolge. Hier hat die wfc einen Förderantrag für das Projekt „Zukunft Unternehmensnachfolge Münsterland“ (ZUM) eingereicht, das im EFRE-Wettbewerb „Regio.NRW“ startet. Geplant ist der Projektstart Mitte 2026. Man sieht also, wo der Fokus liegt: auf einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Unternehmensentwicklung.
Fachkräfte und digitale Transformation
Ein weiteres wichtiges Thema ist die Fachkräftesituation. Der Fokus liegt hier auf der Gewinnung und dem Onboarding von Arbeitskräften aus dem Ausland. Das ist besonders relevant, wenn man bedenkt, wie viele Unternehmen händeringend nach qualifiziertem Personal suchen. Automatisierung und Künstliche Intelligenz spielen dabei eine zunehmend wichtige Rolle. Die wfc hat sich also einiges vorgenommen, um den Unternehmen in der Region unter die Arme zu greifen.
Für alle, die mehr Informationen suchen, ist der digitale Geschäftsbericht auf der wfc-Homepage verfügbar. Es ist immer spannend zu sehen, wie sich die Wirtschaft in der Region entwickelt, vor allem wenn man bedenkt, dass wir hier in Österreich nur einen Katzensprung entfernt sind. Man fragt sich, wie die Herausforderungen, die Coesfeld bewältigt, auch für unsere eigenen Wirtschaftsstrukturen von Bedeutung sein könnten.
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