Am 6. und 7. Juni 2026 wird Duisburg zum Zentrum des Judosports, denn die Deutschen Judo-Meisterschaften stehen bevor. Unter dem Motto „100 Jahre Deutsche Judo-Meisterschaften“ lädt der PSV Duisburg in die Sporthalle an der Krefelder Straße in Rheinhausen ein. Es ist eine besondere Ehre, denn die Meisterschaften finden bereits zum dritten Mal in Duisburg statt, nach den Jahren 2017 und 2025. Insgesamt ist es die siebente nationale Meisterschaft, die in dieser Stadt ausgetragen wird – ein Zeichen für die lange Tradition und das Engagement des Judosports in der Region. Die erste Deutsche Meisterschaft fand 1926 in Köln statt, und nun sind wir fast ein Jahrhundert später wieder in einem deutschen Judomekka.

Fast 400 Judoka aus ganz Deutschland haben sich qualifiziert und werden in verschiedenen Gewichtsklassen antreten. Am ersten Wettkampftag stehen die Frauen bis 57, 63 und 70 kg sowie die Männer bis 73, 81 und 90 kg auf der Matte. Am zweiten Tag sind die Frauen bis 48, 52, 78 und über 78 kg sowie die Männer bis 60, 66, 100 und über 100 kg an der Reihe. Die Kämpfe beginnen an beiden Tagen pünktlich um 9 Uhr, und die Eröffnungsfeier wird am Samstag mit prominenten Gästen aus Politik und Sport gefeiert. Es ist also nicht nur eine Sportveranstaltung, sondern auch ein gesellschaftliches Ereignis, das viele Menschen zusammenbringt.

Die Titelverteidiger und die Favoriten

Unter den gemeldeten Kämpfern sind sieben Titelverteidiger aus dem Vorjahr, die wieder ihr Bestes geben wollen. Bei den Frauen sind Sarah Ischt (VfL Wolfsburg, bis 48 kg) und Samira Bock (TSV Großhadern, bis 70 kg) mit dabei. Bei den Männern treten Maximilian Heyder (TSV Großhadern, bis 60 kg), Lenny Burk (Randori Leipzig-West, bis 66 kg), Luc Meyer (KSC Asahi Spremberg, bis 73 kg), Lasse Schriever (TB Hamburg-Eilbeck, bis 90 kg) und George Udsilauri (Eimsbütteler TV, bis 100 kg) an. Auch der PSV Duisburg ist mit Anna Heidrich (bis 63 kg, Samstag), Alexander Heidrich (bis 100 kg, Sonntag) und Robin Sagstetter-Ellerbrock (Judo-Team Holten, bis 100 kg, Sonntag) vertreten und hofft auf starke Platzierungen.

Über 60 Helfer vom PSV Duisburg werden im Einsatz sein, um für optimale Bedingungen zu sorgen. Das ist keine kleine Aufgabe, und es zeigt, wie viel Herzblut in dieser Veranstaltung steckt. Die Wettkämpfe werden von Cedric Pick, dem Bundesliga-Manager des Remscheider TV, moderiert, und für die Zuschauer gibt es die Möglichkeit, die Kämpfe live auf Sporteurope.tv zu verfolgen – kommentiert von Moritz Belmann und Michel Adam. Wer vor Ort sein möchte, kann sich auf Eintrittspreise von 20 Euro für Erwachsene und 10 Euro ermäßigt einstellen. Eine Zweitageskarte gibt es für 30 Euro für Erwachsene und 20 Euro ermäßigt. Es dürfte also für jeden etwas dabei sein!

Rückblick auf die letzten Meisterschaften

<pDoch bevor wir uns auf die kommenden Meisterschaften freuen, werfen wir einen Blick zurück auf die Deutschen Judo-Meisterschaften, die 2025 in Duisburg-Hamborn stattfanden. Dort traten nicht nur zahlreiche Top-Judoka an, sondern es waren auch sieben Olympia-Teilnehmer von Paris 2024 sowie 16 WM-Starter von Budapest 2025 dabei. Die Walter-Schädlich-Halle bot mit drei Wettkampfflächen die perfekte Kulisse für diese sportlichen Höhepunkte. Es gab eine offizielle Eröffnung am Samstag, die durch Duisburgs Bürgermeisterin Sylvia Linn und weitere prominente Gäste aus der Politik und dem Sport eingeleitet wurde, und die Trainer des Jahres wurden ausgezeichnet.

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Die Veranstaltung war ein voller Erfolg, und die Atmosphäre war elektrisierend. Die Kämpfe begannen an beiden Tagen um 9:00 Uhr, und die Finalrunden wurden mit großer Spannung erwartet. Die Zuschauer erlebten spannende Wettkämpfe und haben die Leistungen der Judoka entsprechend gefeiert. Für die Fans war es ein unvergessliches Wochenende, und so können wir uns auch für die anstehenden Meisterschaften auf eine ähnliche Begeisterung freuen!

Die Deutschen Judo-Meisterschaften in Duisburg sind also nicht nur ein Sportereignis, sie sind auch ein Fest für die gesamte Judogemeinschaft und ein wichtiger Termin im Kalender der Judoka. Mit einem solch reichen Erbe und einer lebendigen Gemeinschaft wird dies sicher ein weiteres Highlight in der Geschichte der Deutschen Judo-Meisterschaften. Wir sind gespannt!

Weitere Informationen zu den Meisterschaften finden Sie in dem Artikel von der NRZ und auf der Seite des NWJV.