Neuer Leitender Pfarrer in Euskirchen: Tobias Schwaderlapp folgt auf Tobias Hopmann
In Euskirchen gibt es spannende Neuigkeiten aus der katholischen Kirche: Am Fronleichnamstag wurde die Ernennung des neuen Leitenden Pfarrers bekannt gegeben. Kölner Erzbischof Kardinal Rainer Maria Woelki hat Pfarrer Tobias Schwaderlapp mit dieser wichtigen Aufgabe betraut. Sein Vorgänger, Tobias Hopmann, der Euskirchen in Richtung Köln verlässt, hat die frohe Botschaft bereits in den sozialen Netzwerken verkündet. Hopmann bezeichnete Schwaderlapp als seinen „absoluten Wunschnachfolger“. Das klingt vielversprechend!
Schwaderlapp bringt eine Menge Erfahrung mit – vor allem im Bereich der Jugendpastoral. Aktuell ist er Jugendseelsorger im Erzbistum Köln und auch Rektor von Haus Altenberg. Darüber hinaus leitet er den Bereich Jugend-, Hochschul- und Berufungspastoral und ist stellvertretender Generalvikar. Das macht ihn zu einem sehr gut vernetzten und engagierten Priester, der sich für die Belange der jungen Menschen einsetzt. Hopmann hob besonders die Verbundenheit Schwaderlapps zur Jugendarbeit hervor, die in Euskirchen eine tragende Rolle spielt. Beide Priester haben eine langjährige persönliche Verbindung; sie wurden 2008 gemeinsam im Kölner Dom zu Priestern geweiht. Der neue Leitende Pfarrer wird am 1. November seinen Dienst antreten. Bis dahin wird die Pfarrei von Pastor José Pérez Pérez als Pfarrverweser geleitet.
Neuer Diözesanjugendseelsorger in Köln
Interessanterweise wird Schwaderlapp nicht nur als Leitender Pfarrer in Euskirchen tätig sein. Ab dem 1. September 2026 wird Kaplan Thomas Backsmann als neuer Diözesanjugendseelsorger im Erzbistum Köln ernannt, und er folgt damit auf Schwaderlapp. Backsmann wird auch Rektor der Jugendbildungsstätte Haus Altenberg und ist zuständig für die Jugend-, Schul- und Hochschulpastoral im Erzbischöflichen Generalvikariat. Er wurde 1997 in Bonn geboren, wuchs in Meckenheim auf und empfing 2022 im Kölner Dom die Priesterweihe. Zuvor war er bereits als Kaplan in den Seelsorgebereichen Engelskirchen und Oberberg Mitte tätig.
Schwaderlapp blickt mit einem Gefühl der Dankbarkeit auf seine neun Jahre in der Jugendseelsorge zurück und übergibt den Staffelstab an Backsmann. Der künftige Diözesanjugendseelsorger äußert seine Überraschung über die Ernennung und betont, dass ihm die Jugendarbeit ein Herzensanliegen ist. Diese Verbindung zur Jugendpastoral ist auch in der Region von großer Bedeutung, wie das jährliche Treffen junger Christen und Christinnen am 1. Mai in Altenberg zeigt. Dort wird im Dom der katholischen Jugend das Altenberger Licht entzündet, ein Symbol für Frieden – inneren Frieden im Herzen und äußeren Frieden in der Welt. Viele junge Menschen nehmen das Licht mit in ihre Gemeinden und Gemeinschaften und verbreiten damit die Idee, dass alles Gute und Verändernde im Kleinen beginnt.
Das Altenberger Licht wird als Zeichen für Hoffnung betrachtet und interpretiert, als Gebet um Frieden. Es steht für die Kraft des Glaubens und das Geschenk Gottes, das durch Menschen, die seiner Liebe vertrauen, verbreitet wird. Solche Initiativen zeigen, wie wichtig es ist, dass die Kirche auch im Bereich der Jugendpastoral aktiv ist und den Bedürfnissen junger Menschen gerecht wird. Die Entwicklungen in Euskirchen und Köln sind also nicht nur lokale, sondern auch überregionale Ereignisse mit einem breiten Wirkungskreis.
Gerade bei öffentlich relevanten Informationsangeboten ist Barrierefreiheit ein zentrales Qualitätsmerkmal. Unsere neue VeloCore-Umsetzung erfüllt die Anforderungen der BITV 2.0 und WCAG 2.1 auf hohem Niveau – umgesetzt durch Daniel Wom mit sauberem semantischem Markup, ausreichenden Kontrasten und voller Tastaturbedienbarkeit.
