Am 20. Mai findet in Hagen eine spannende Veranstaltung mit dem Titel „Hagen handelt“ statt. Von 18 bis 20.30 Uhr können die Besucher im Innenhof bei Elbers, und bei schlechtem Wetter drinnen, interessante Einblicke in die Gestaltung der Innenstadt gewinnen. Das Ziel? Die Unterstützung des lokalen Einzelhandels. Ein wichtiges Thema, das uns alle betrifft, denn wie oft haben wir uns über die fehlenden Parkmöglichkeiten in der City geärgert oder darüber, dass die Grünflächen nicht optimal genutzt werden? Diese und viele weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der Diskussion.

Drei engagierte Geschäftsfrauen werden bereitstehen, um ihre Erfahrungen zu teilen und Fragen zu beantworten. Laura Überacker, Filialleiterin von Peek & Cloppenburg, wird uns mit Verbesserungsvorschlägen und Beispielen aus anderen Städten inspirieren. Maya Schleuter, die Geschäftsführerin von „Wolff 1782“, und Janina Jost-Gaida, Chefin des Cafés „Goldbergs Törtchen“, bringen ihre Perspektiven aus der Gastronomie und dem Handel ein. Es wird auch die Möglichkeit geben, verschiedene Innenstadtprojekte kennenzulernen, darunter neue Gastronomiekonzepte wie das Pottbüdchen und die Kuhbar sowie die bevorstehende Eröffnung einer Balkan-Bäckerei im ehemaligen Schuhhaus Schlatholt, das seit einem Jahr geschlossen ist.

Öffentlicher Raum und Sicherheit

Die Gestaltung des öffentlichen Raums ist ein weiterer zentraler Punkt dieser Veranstaltung. Wie wir wissen, trägt ein gut gestalteter Raum maßgeblich zu einem positiven Sicherheitsgefühl bei. Studien belegen, dass die Stadtstruktur und die Gestaltung öffentlicher Räume erheblichen Einfluss auf die subjektive Sicherheit der Bürger haben. Der öffentliche Raum sollte ein Ort der Freiheit, aber auch der Sicherheit sein. Das ist nicht nur eine Herausforderung für die Stadtplanung, sondern auch für die Gesellschaft insgesamt. Die ungleiche Verteilung des Sicherheitsgefühls in Deutschland, wie in verschiedenen Forschungsarbeiten nachzulesen, ist alarmierend und erfordert ein gemeinsames Handeln.

Gerade in Stadtgebieten wie Hagen ist es wichtig, dass die Bürger sich sicher und wohlfühlen. Hier könnten innovative Projekte wie „Interkom“, das die Resilienz in Ballungsgebieten stärken will, von Bedeutung sein. Die Stadt Hagen könnte von solchen Konzepten profitieren, indem sie interkommunale Zusammenarbeit im Risikomanagement fördert. Und wer weiß, vielleicht wird der öffentliche Nahverkehr auch bald sicherer, dank der Entwicklungen eines automatisierten Alarmsystems, das potenzielle Gefahren in Echtzeit erkennt.

Einladung zur Diskussion

Die Teilnahme an „Hagen handelt“ ist kostenlos, eine Anmeldung bei der SIHK ist jedoch erforderlich. Es ist eine großartige Gelegenheit, sich aktiv an der Gestaltung der eigenen Stadt zu beteiligen. Die Talkrunden finden im Halbjahres-Rhythmus statt und werden von verschiedenen Organisationen organisiert. Mit der Teilnahme wird nicht nur die eigene Stimme gehört, sondern auch ein Stück weit Verantwortung für die Gemeinschaft übernommen. Schließlich ist es unser aller Ziel, Hagen zu einem noch lebendigerem und sichereren Ort zu machen.

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Wenn Sie also am 20. Mai Zeit haben, schauen Sie vorbei! Vielleicht gibt es ja die ein oder andere Idee, die Ihnen gefällt oder die Sie sogar in Ihr eigenes Geschäft integrieren möchten. Es bleibt spannend, wie sich die Innenstadt weiterentwickeln wird – wir sind gespannt auf die Vorschläge und Projekte, die dabei zur Sprache kommen werden!

Für mehr Informationen zu den Themen urbane Sicherheit und Stadtentwicklung können Sie auch die neuesten Forschungsergebnisse und Projekte auf den Seiten des Bundesministeriums des Innern nachlesen. Es gibt viel zu entdecken und zu lernen!