Heute ist der 22.05.2026 und das Wetter im Hochsauerlandkreis sieht vielversprechend aus. Während sich die Menschen auf die bevorstehenden Feiertage freuen, gibt es auch andere, weniger festliche Nachrichten, die die Autofahrer in der Region betreffen. Der Hochsauerlandkreis hat angekündigt, zwischen dem 25. und 29. Mai Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen. Der Fachdienst Verkehrsordnungswidrigkeiten hat die Kontrollstellen im Voraus bekannt gegeben, was für viele Verkehrsteilnehmer sowohl beruhigend als auch alarmierend sein könnte.
Besonders am Dienstag, den 26. Mai, wird es an zwei Stellen zur Sache gehen: in Winterberg auf der B236, Denzer Hammer, und in Brilon-Wald auf der Korbacher Straße. Am Mittwoch, dem 27. Mai, wird dann in Olsberg auf der Gierskopper Straße und in Sundern-Hövel auf der Kreisstraße geblitzt. Ein weiterer Schwung an Kontrollen ist für Donnerstag, den 28. Mai, in Eslohe-Isingheim (B55) und Schmallenberg (Oststraße) geplant. Schließlich, am Freitag, dem 29. Mai, können Autofahrer in Meschede-Frenkhausen auf der L686 und in Marsberg auf der Hauptstraße mit Geschwindigkeitsmessungen rechnen. Diese Ankündigungen sind wichtig, denn die Polizei führt ebenfalls Geschwindigkeitsüberwachungen durch, und zwar ohne vorherige Bekanntgabe der Messstellen. Bei allem Verständnis für die Sicherheitsmaßnahmen – wer will schon geblitzt werden? – könnte man sich fragen, ob die Planungen nicht auch mal spontan geändert werden könnten.
Folgen von Geschwindigkeitsübertretungen
Der ADAC informiert über die Konsequenzen, die Geschwindigkeitsübertretungen nach sich ziehen können. Ein Verwarnungsgeld beginnt bei 5 Euro und kann bis zu 55 Euro betragen. Bei schwerwiegenderen Verstößen ist man schnell bei Bußgeldern von mindestens 60 Euro, zuzüglich Verwaltungsgebühren von 28,50 Euro. Wer es wirklich übertreibt, könnte sogar mit einem einmonatigen Fahrverbot rechnen, wenn man außerhalb geschlossener Ortschaften 26 km/h über der erlaubten Geschwindigkeit liegt. Ein Beispiel: Wenn man mit 100 km/h über eine für 70 km/h zugelassene Straße fährt, kann das 150 Euro und einen Punkt in Flensburg kosten. Wiederholte Verstöße innerhalb eines Jahres können dann noch unangenehmere Folgen haben.
Die angekündigten Kontrollen sind also nicht nur eine kleine Warnung, sondern eine ernsthafte Erinnerung, sich an die Verkehrsregeln zu halten. In einer Zeit, in der es immer mehr Verkehr gibt, sind solche Maßnahmen durchaus gerechtfertigt. Man fragt sich nur, ob die Autofahrer wirklich aus ihren Fehlern lernen oder ob die Blitzer auch weiterhin für eine Überraschung sorgen werden. Die Konsequenzen könnten schließlich für den ein oder anderen nicht nur teuer, sondern auch ziemlich unangenehm werden.
Wer in den nächsten Tagen unterwegs ist, sollte also besonders aufmerksam sein und die Geschwindigkeit im Auge behalten. Ein bisschen mehr Vorsicht kann nicht schaden – vor allem, wenn man die eigenen Nerven und das Geld im Portemonnaie schonen möchte. Und vielleicht gibt es ja doch den ein oder anderen, der sich bewusst macht, dass die Straßen nicht nur für schnelle Fahrten gedacht sind, sondern auch für Sicherheit und Rücksichtnahme. Der Hochsauerlandkreis bleibt jedenfalls wachsam und wird weiterhin für die Sicherheit auf den Straßen sorgen.
