Im Hochsauerlandkreis tut sich eine Menge, wenn es um die digitale Zukunft geht! Landrat Thomas Grosche hat kürzlich seine Freude über die Bewilligung eines umfassenden Glasfaserausbauprojekts kundgetan. Das Ziel? In Gebieten, die bislang ohne Next Generation Netz dastehen, endlich den Anschluss an die digitale Welt zu ermöglichen. Denn gleichwertige Lebensverhältnisse und die Zukunftsfähigkeit im ländlichen Raum sind nicht nur leere Worte, sondern ein echtes Anliegen. Regierungspräsident Heinrich Böckelühr hebt die Bedeutung von Glasfaserleitungen hervor – sie sind der Schlüssel zur wirtschaftlichen Entwicklung und zur Attraktivität des Standorts.
Die Fördermittel sind ebenfalls beachtlich: Rund 6 Millionen Euro vom Land, knapp 10 Millionen Euro vom Bund und etwa 4 Millionen Euro aus kommunalen Mitteln fließen in dieses Projekt. Damit wird eine Lücke von etwa 20 Millionen Euro geschlossen, und das Ziel ist ambitioniert: Bis Ende des Jahrzehnts sollen fast 90 Prozent aller Adressen im Hochsauerlandkreis über einen Glasfaseranschluss verfügen. Die Maßnahmen beginnen voraussichtlich im Juni/Juli 2023 und der Abschluss ist für Ende 2028 geplant. Weitere Kommunen im Kreis sind ebenfalls aktiv, um den Ausbau in ihren Bereichen voranzutreiben.
Glasfaser für alle – auch in Schulen
Doch das ist noch nicht alles. Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat sich zum Ziel gesetzt, flächendeckende Glasfasernetze bis Ende des Jahrzehnts zu realisieren. Besonders wichtig ist, dass jede Schule mit einem Glasfaseranschluss ausgestattet wird. Das klingt nach einer tollen Entwicklung, oder? Bereits 88 Prozent der Haupt- und Nebenstandorte nordrhein-westfälischer Schulen sind mit Glasfaser erschlossen, während weitere 11 Prozent im Rahmen aktueller Projekte einen Anschluss erhalten. In wirtschaftlich unerschlossenen Gebieten unterstützen Bund und Land den Ausbau gemeinsam – ein Schritt in die richtige Richtung! Auf Basis der Daten können derzeit etwa 45,7 Prozent der Haushalte in Nordrhein-Westfalen auf Glasfasernetze zugreifen.
Seien wir ehrlich, die digitale Infrastruktur ist heutzutage das Rückgrat jeder modernen Gesellschaft. Sie beeinflusst Bildung, Gesundheit, Verkehr und Freizeit. Und besonders im ländlichen Raum ist eine leistungsfähige digitale Anbindung entscheidend für die Ansiedlung von Unternehmen. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unterstützt diesen Ausbau mit einem klaren Fokus auf ländliche Regionen. Hier wird deutlich, dass die Zukunft ländlicher Räume stark vom Ausbau breitbandiger Hochleistungsnetze abhängt. Schließlich ist es das Ziel, die Lebensverhältnisse zwischen Stadt und Land anzugleichen und Arbeitsplätze im ländlichen Raum zu sichern.
Es bleibt spannend, wie sich die digitale Landschaft im Hochsauerlandkreis entwickeln wird. Die Zeichen stehen auf Fortschritt, und das ist für die Menschen hier in der Region ein Grund zur Freude!