Asiatische Hornisse im Kreis Kleve: Alarmierende Ausbreitung und notwendige Maßnahmen
Heute ist der 4.07.2026 und die Situation im Kreis Kleve ist alles andere als entspannt. Die Asiatische Hornisse, dieses invasive Ungeziefer, breitet sich rasant aus. Im laufenden Jahr wurden bereits 172 Nester beseitigt! Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg von rund 500 Prozent – da kann einem schon das Staunen im Halse stecken bleiben. Was hat die Natur sich dabei nur gedacht? Im ersten Halbjahr 2025 waren es nur 30 Nester. Das zeigt, wie schnell sich diese Art verbreitet und dass wir auf der Hut sein müssen.
Besonders auffällig waren die Einsätze zur Nestbeseitigung im Mai und Juni: 75 Einsätze im Mai und 60 im Juni – das sind schon ordentlich viele. Der Kreis Kleve hat die Bevölkerung nun um Mithilfe gebeten und ein Meldeportal eingerichtet. Die Meldungen sollen „adressenscharf“ erfasst werden, um die Nester schneller zu finden und zu beseitigen. Wer hätte gedacht, dass das Melden von Hornissennestern einmal so wichtig werden würde? Die Asiatische Hornisse ist eine Bedrohung für unsere heimischen Insekten, insbesondere für Wild- und Honigbienen. Und ganz ehrlich, ohne die kleinen fleißigen Arbeiterinnen können wir einpacken.
Die Gefahren der Asiatischen Hornisse
Nester dieser Hornisse werden von überwinterten Königinnen gegründet und befinden sich häufig an geschützten Orten wie Gartenhäusern, Dachvorsprüngen oder Hecken. Das macht es nicht gerade einfach, sie zu entdecken. Aber hier kommt’s: Je früher ein Nest entdeckt und gemeldet wird, desto besser können wir der Ausbreitung entgegenwirken. Das ist wie bei vielen Dingen im Leben – je schneller man handelt, desto effektiver kann man das Problem angehen.
Aber es gibt auch rechtliche Aspekte zu beachten. Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) steht seit 2016 auf der Unionsliste der invasiven Arten der Europäischen Kommission. Ab März 2025 hat die Art in Deutschland den Status einer etablierten Art erreicht. Das bedeutet, dass die Meldepflicht nach Artikel 16 der EU-Verordnung nicht mehr besteht. Dennoch sollten Funde der Hornisse den zuständigen Behörden gemeldet werden. Hierfür sind die Unteren Naturschutzbehörden zuständig – ein weiterer Schritt in einem langen Kampf gegen diese Plage.
Maßnahmen und Empfehlungen
Die Bekämpfung sollte, und das ist wichtig, geschulten Personen wie Schädlingsbekämpfern überlassen werden. Wer denkt, er könnte das alleine in den Griff bekommen, ist auf dem Holzweg. Man muss die geschützten Arten im Blick behalten, denn das Nest wird verteidigt, sobald die Arbeiterinnen geschlüpft sind! Und von Lockfallen mit Bier oder Apfelsaft sollte man lieber Abstand halten – die sind nicht spezifisch und fangen auch geschützte Arten. Das wäre ja das letzte, was wir wollen.
Im Juni 2025 hat das Umweltbundesamt sogar einen Workshop für Kommunen zum Umgang mit invasiven Arten ausgerichtet. Dabei ging es um die Asiatische Hornisse und die Große Drüsenameise. Wer sich dafür interessiert, kann auf der Internetseite des Deutschen Bienen-Journals nach weiteren Informationen suchen. Die Themen und Ergebnisse des Workshops sind dort aufgelistet. Das zeigt, wie ernst es genommen wird, und dass es nicht nur eine temporäre Erscheinung ist. Es ist an der Zeit, dass wir alle wachsam sind und unseren Teil dazu beitragen!
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