Heute ist der 23.04.2026 und in Krefeld wurde am 23. April der Spatenstich für das neue Orang-Utan-Haus feierlich vollzogen. Die Pläne für dieses spannende Projekt wurden der Öffentlichkeit bereits zwei Monate zuvor vorgestellt. Der Bau soll innerhalb von rund zwei Jahren abgeschlossen werden, wobei der Rohbau noch in diesem Jahr weitgehend fertiggestellt werden soll. Im Anschluss daran beginnen die Arbeiten an den Freianlagen, die sich teilweise mit dem Rohbau überschneiden.

Der Innenausbau sowie die Ausgestaltung der Freianlagen sind für 2027 vorgesehen. Die Eröffnung des Orang-Utan-Hauses ist für Ostern 2028 geplant. Die Tiere werden voraussichtlich mehrere Wochen Eingewöhnungszeit benötigen, sodass der Bau bis Anfang 2028 abgeschlossen sein muss, um den Orang-Utans ein stressfreies Ankommen zu ermöglichen. Nach der Fertigstellung des Orang-Utan-Hauses ist ein weiterer Bauabschnitt für Schimpansen vorgesehen.

Architektonische Besonderheiten und Tierwohl

Das neue Orang-Utan-Haus wird architektonisch ein Gesamtensemble mit dem angrenzenden Menschenaffenwald bilden. Mit einer Höhe von 12 Metern wird es nicht nur imposant, sondern bietet den Tieren auch einen Außenbereich, der Klettern bis zu 15 Metern ermöglicht. Besucher haben die Möglichkeit, die Tiere auf mehreren Ebenen zu beobachten, wobei die Aussichtsplattformen barrierefrei gestaltet sind.

Ein zentrales Ziel des Projektes ist die artgerechte Haltung der Orang-Utans, die als Teil der Erhaltungszucht gehalten werden sollen. Die Baukosten für diesen Abschnitt belaufen sich auf 14,1 Millionen Euro, wobei die Finanzierung durch die Zoo gGmbH der Stadt Krefeld und durch Spenden von Zoofreunden, die bereits 3,2 Millionen Euro gesammelt haben, sichergestellt wird.

Standort und Herausforderungen

Das Orang-Utan-Haus entsteht vis-à-vis des Eingangs zum Menschenaffenwald, auf einer Fläche, die zuvor zur Grotenburg gehörte, nachdem ein Kunstrasenplatz abgebaut wurde. Während Tierschützer Bedenken hinsichtlich des Stadionlärms äußern, sehen Zoo-Experten keine Probleme. Die Tiere seien an Lärm gewöhnt und es seien Rückzugsmöglichkeiten vorhanden, die den Orang-Utans helfen werden, sich in ihrer neuen Umgebung wohlzufühlen.

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Insgesamt stellt der Bau des Orang-Utan-Hauses einen wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung des Krefelder Zoos dar. Er trägt nicht nur zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Tiere bei, sondern auch zur Förderung des Artenschutzes und der Bildung der Besucher über diese faszinierenden Menschenaffen. Die spannende Entwicklung im Zoo Krefeld wird von vielen Tierliebhabern und Naturschützern aufmerksam verfolgt, und die Vorfreude auf die Eröffnung wächst mit jedem Tag.

Mehr Informationen zu diesem Projekt finden Sie in dem ausführlichen Artikel auf rp-online.de.