Geschwindigkeitsüberwachung im Märkischen Kreis: Ein Schritt zu mehr Verkehrssicherheit
Heute ist der 2. Juli 2026 und wir schauen mal nach Deutschland, genauer gesagt in den Märkischen Kreis. Hier gibt es Neuigkeiten, die für alle Autofahrer von Interesse sein könnten. Überhöhtes Tempo zählt zu den Haupt-Unfallursachen in Deutschland. Das ist nun wirklich kein Geheimnis, aber es scheint, als ob es immer noch viele gibt, die das nicht ganz ernst nehmen. Um auf diese Problematik aufmerksam zu machen, hat der Märkische Kreis die Standorte von stationären und mobilen Geschwindigkeitsüberwachungen im Internet veröffentlicht. Da kann sich jeder informieren und vielleicht die eigene Geschwindigkeit überdenken.
Die mobile Geschwindigkeitsüberwachung für die Woche vom 06. bis 10. Juli ist bereits festgelegt. Am Montag, dem 06. Juli, wird in Schalksmühle im Zentrum sowie in Klagebach und Dahlerbrück gemessen. Hemer steht ebenfalls auf der Liste – hier wird in Deilinghofen, Stephanopel und Ihmert kontrolliert. Am Dienstag folgt Kierspe mit Messungen in Bollwerk, Schnörrenbach und im Zentrum sowie Neuenrade, wo in Zentrum, Blintrop und Altenaffeln überprüft wird. Wenn das nicht genug ist, sind auch Meinerzhagen und Altena am Mittwoch, Werdohl und Menden am Donnerstag und schließlich Plettenberg sowie Nachrodt-Wiblingwerde am Freitag dran. Das ist eine ganz schöne Liste, die zeigen soll, dass die Behörden ihren Job ernst nehmen. Ganz nebenbei: Die Stadt Iserlohn hat ihre eigenen Messstellen. Zudem führt die Kreispolizeibehörde Geschwindigkeitsmessungen im gesamten Kreisgebiet durch, die nicht in der Übersicht aufgeführt sind. Man kann also sagen, dass hier einiges los ist.
Die Bedeutung der Geschwindigkeitsüberwachung
Das Thema Geschwindigkeitsüberwachung ist nicht nur im Märkischen Kreis von Bedeutung, sondern auch in anderen Bundesländern. Untersuchungen der Unfallforschung der Versicherer zeigen, dass diese Überwachung nur als dauerhafter Prozess wirklich sinnvoll ist. Ohne kontinuierliche Überwachung verlieren die positiven Effekte auf das Geschwindigkeitsverhalten schnell ihre Wirkung. Wenn viele Fahrer über die zulässige Geschwindigkeit hinaus rasen, führt das zwangsläufig zu Verkehrsgefahren. Deshalb ist es wichtig, dass Überwachungsmaßnahmen durch Öffentlichkeitsarbeit, etwa durch polizeiliche Kontrollen und Gespräche über die Gefahren, begleitet werden.
Interessanterweise bewirken mobile Überwachungen oft keine dauerhafte Änderung im Geschwindigkeitsverhalten der Fahrer. Gerade auf Landstraßen, wo fast zwei Drittel aller tödlichen Unfälle geschehen, sind qualitative Überwachungen notwendig, um die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten durchzusetzen. Ortstfeste Geschwindigkeitsüberwachung, wie sie durch Starenkästen erfolgt, wird daher empfohlen. Dies gilt sowohl für freie Strecken als auch für Kreuzungsbereiche. Es ist erfreulich zu hören, dass die Akzeptanz der Geschwindigkeitsüberwachung in der Bevölkerung gestiegen ist. Viele Umfragen bestätigen diesen Trend. Ein Konsens besteht auch darüber, dass Überwachungen an Unfallhäufungen und sensiblen Bereichen, wie Schulen oder Seniorenheimen, gerechtfertigt sind.
Statistiken und ihre Bedeutung
Die Statistiken zur Verkehrssicherheit sind unverzichtbar. Sie helfen, ein umfassendes Bild der Unfalllage zu zeichnen. Diese Daten sind die Grundlage für Gesetzgebung, Verkehrserziehung und auch für den Straßenbau. Sie zeigen, wie Unfälle entstehen und welche Faktoren dafür verantwortlich sind. Die Informationen, die diese Statistiken liefern, sind nicht nur für Verkehrssicherheitsmaßnahmen wichtig, sondern auch für die Entwicklung von Fahrzeugtechniken. Sie enthalten Angaben zu Unfällen, beteiligten Fahrzeugen und Verunglückten. Man könnte sagen, sie sind das Rückgrat einer effektiven Verkehrspolitik.
Wenn man all dies betrachtet, wird deutlich, dass Geschwindigkeitsüberwachung und die Analyse von Unfallstatistiken Hand in Hand gehen müssen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Es bleibt zu hoffen, dass die Maßnahmen im Märkischen Kreis und darüber hinaus dazu beitragen, die Straßen sicherer zu machen. Vielleicht wird ja der ein oder andere Autofahrer über die veröffentlichten Messstellen nachdenken und das Gaspedal etwas weniger drücken.
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