In Mettmann gibt es ab dem 15. Mai 2026 einen Schienenersatzverkehr, der bis zum 27. Juni 2026 für einige Unannehmlichkeiten sorgen könnte. Die Deutsche Bahn hat eine Generalsanierung der Bahnstrecke Köln-Hagen angekündigt, und das betrifft die Regiobahn S28, die durch Mettmann verläuft. Das bedeutet, dass die Züge für mehr als einen Monat nicht fahren werden. Stattdessen werden Busse eingesetzt, die an allen Haltestellen halten und an auffälligen rosa Markierungen zu erkennen sind. Es wird erwartet, dass die Busse im 20-Minuten-Rhythmus fahren, abends dann im Halbstundentakt. Detaillierte Informationen zum Fahrplan findet man auf der Website der Regiobahn: www.regio-bahn.de/aktuelles.
Diese Baumaßnahmen sind bereits die dritte und längste Vollsperrung in diesem Jahr. Während dieser Zeit werden auch Anpassungen an den Bahnsteighöhen an den Haltestellen Mettmann Stadtwald, Mettmann Zentrum, Neanderthal und Erkrath Nord vorgenommen. Zudem werden Bahnübergänge optimiert und das Schotterbett in Mettmann Zentrum ersetzt. Auch die Elektrifizierung der Strecke steht auf der Agenda, was unter anderem Maststellungen, Fundamentgründungen und die Montage von Fahrdrähten umfasst.
Reisezeiten und Umstiege
Die Umstellung auf den Schienenersatzverkehr wird nicht nur die gewohnten Abläufe stören, sondern auch längere Reisezeiten mit sich bringen. Die Abfahrtszeiten der Busse weichen teils erheblich von den ursprünglichen Zugfahrzeiten ab. Für viele Fahrgäste könnte das bedeuten, dass sie ihre Reisepläne anpassen müssen, was sicher nicht immer einfach ist. Komischerweise sind die Straßenzustände nicht immer optimal, sodass eine direkte Verkehrsführung nicht immer gewährleistet ist. Auch wenn verschiedene Ersatzbuslinien von einigen Knotenpunkten fahren, bleibt abzuwarten, wie gut die Synchronisation mit den Zügen klappt. Ein Beispiel hierfür ist der Umstieg in Leverkusen-Mitte, wo Fahrgäste in Züge Richtung Köln umsteigen können.
Für viele Pendler und Reisende wird dies eine Herausforderung sein, aber die Regiobahn verspricht, dass die Ersatzbusse alle Haltestellen ansteuern und den Fahrgästen ein großes Angebot bieten sollen. Es bleibt zu hoffen, dass die Bemühungen um einen reibungslosen Übergang in den Zugverkehr auch tatsächlich fruchten und man sich nicht nur auf den Busverkehr verlassen muss.
Die anstehenden Baumaßnahmen sind zwar notwendig, um die Bahnstrecke zukunftssicher zu machen, aber die Umstellung bedeutet für viele einen echten Einschnitt im Alltag. Die Vorfreude auf die neuen, verbesserten Verbindungen wird jedoch von den Unannehmlichkeiten des Schienenersatzverkehrs überschattet. Mettmann wird in den kommenden Wochen also nicht nur ganz anders unterwegs sein, sondern auch ein wenig Geduld von seinen Bürgern verlangen.